Band 5

August 1908 – August 1916

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Dieser Zeitabschnitt auf Schloss Neubeuern ist geprägt durch den frühen Tod Baron Jan von Wendelstadts am 27. Juli 1909. Seine Frau Julie, seine Schwägerinnen Baronin Dora von Bodenhausen und Gräfin Ottonie Degenfeld-Schonburg führten die Tradition der Gastfreundschaft in seinem Sinne weiter. Um die Jahreswende etablierten sich regelmäßige Treffen, die auch als die „Neubeurer Woche“ bekannt wurden. Dichter wie Hugo von Hofmannsthal, Rudolf Alexander Schröder, Annette Kolb und Rudolf Borchardt, Architekten wie Henry van de Velde und Bruno Paul, Maler wie Leo Putz, Walter Püttner und Théo van Rysselberghe, um nur einige zu nennen, bereicherten die künstlerischen Zusammenkünfte. Auch in den schwierigen Zeiten des beginnenden 1. Weltkriegs bot Schloss Neubeuern ein Refugium und ein offenes Haus für Gäste.

Band V wurde mit freundlicher Unterstützung von Christel Vollrath, Cornelius Borchardt und Prof. Dr. Bernhard von Barsewisch transkribiert.

Deckel Anno Domini 1908 1915 Neubeuern
F.M. Weinzierl Neu Pasing

1

Inneneinband Tempera „Ritter vor dem Schloss“ Hinkl.

2

23.-25. August 1908 Margarete Gaisberg
Armin Frhr. Gaisberg

M… Mosch
20/6 – 31/8.08

25. Aug. – 4. Sept. Olga Isenburg
31.VIII. 4.IX L Frhr Isenburg

“Ich habe mein geliebtes Kind Ottonie, und ihr goldiges Baby Marie Therese hier wiedergesehen, dafür danke ich Euch recht herzlich, und all die Schönheiten in der Natur und in Eurem herzlichen Schloss haben mich entzückt und Eure liebenswürdige Gastfreundschaft hat mich innig beglückt, für Alles sag ich ein: “Vergelts Euch Gott“!


Margarethe von Schwartz

15 Aug – 11 Sept 1908
Lv Schenck

3

Hier grauer Berge stolze Gipfel,

Dort breiter Flüsse Silberlauf,

Beim letzten Rauschen dunkler Wipfel
Blüht jedes herz noch einmal auf.
Nun ist mit Wolken fortgezogen,

Verloren weit am Himmelszelt,

was uns die Brust zerstört, betrogen

In dieser wechselvollen Welt.

Und doch – was wär´s wenn Ihr nicht milde

Den Zauber der Natur belebt,

Und diesem wunderbaren Bilde

Des Glückes feinen Hauch zerwebt?
Wohl liebe ich die frische Blüte

Des Waldes Duft, der Sonne Licht –

Doch schöner ist in fester Güte

Ein liebes Menschenangesicht.

In dankbarer Erinnerung an die Tage vom 6-10 Sept. 1908
Herbert Stegemann

4

8-11 September 1908
Friedrich …

Edward Robinson September 5 – 14, 1908

Elisabeth Robinson Sept. 5 – 15 – 1908

Am 20-21. Sept. 1908
zum erstenmal Gast
im neuen Schloß

Wo ich den Zauber der Vollendung

-und auf das Wohl des Schloßherrn-
Paares
des Rothwein´s manches Glas
erfreut genoß

GS

Von Herzen Dank – …ich noch

Das sagt ein Glückwusch oft mehr als eine Gedicht
2. – 24. Sept. 1908


5

St. Hubertus war mir in diesem Jahr gnädiger,
Die Strecke ist: 2 Rehböcke, 3 Hasen
4 Fasanen. Scheide mit Waidmanns Dank

18 – 26. Sept. 1908
Albrecht von Schwartz

Wenn auch nur für kurze Zeit

Macht es mir doch viele Freud

26. Sept. 1908 Ernst Geiger

20.-26 Sept. 08. – Schön war´s …

Gisela Maria Augusta Richter Sept. 20 – 26. 1908.

18. Mai – 27. September 08 Ottonie Degenfeld

Edward Robinson Sept. 17 – 28.1908

Elisabeth Robinson Sept 17 – 28

Henry van de Velde 23 – 28 Setr 08-

6

…4. Oktob. 1908

Hanna Wulff

…Aug 7 – Oct. 6. 1908.

„And in the last day. They gave

The Pen into his hand and opened

The Book and bade him set down

All the …in his head….But

He, who had …that,

when it came to him to smile, he would

..much and he had offered …

…settlements. Felt …hid times

…his hours depart

Then came to him suddenly, an …

The knowledge that the eye cannot see, the ear

cannot hear, the ..cannot speak

yet can the land let down the things that

belong to the ..to the body.

So he …his head and …his

Name in the Book!...Then he blessed

The House and let his face alone towards the

West…But he took…him Gratitude and

Courage and Peace!“

(…the „Johannes=Saga“)-

7

Lotte Dürckheim 6-7 Oct. 08


Fritz Dürckheim 6/7 1908


Nina Henneberg 6/7 Okt. 08

Alfred Henneberg 7. Oktober 08.-

…von Studnitz 9/14 Okt. 08.

Otto von Ebmeyer 9 – 14. X. 08

Gabriele …mit Gustav Friedrich

18. Oktober 1908

Elisabeth Robinson Oct 25 – 1908

Emmy Smith Palmar 24-30-okt. 08.

German Frhr. Gaisberg 28-30-Okt.08

Stinzhoff 30/31 Oktober 08

Otto Frhr. Gaisberg 31/10 – 4/11 08. (am Hubertustag 2 Gams erlegt)
Heribert
Innigsten Waidmannsdank!

8

Fritz Dürckheim
von 5-8. Nov. Auf dem herrlichen Heuberg
gewesen u. am 8.ten früh nach langer Suche

wieder einen guten Gams geschossen.

Herzlichen Waidmannsdank

9. November 08.

Mel: Im Todtenwöhr ist Holzauktion!
Seid stets zufrieden, glücklich, heuter, reich und froh!
Im Kühlmaschinen=Appelkeller=Hoch=Chateau

5/10 Nov.08

Herzlichen Dank

Detlev Fhr. Von Plato

Ober-Proculist

12/15 XI 08 A Schillinger

16-21 November 08. Incl. 3 Tage Heuberg W. Auberlen

Keszycki 20. – 23. Nov. 08.

Dr. Arthur Ludwig München 22.11.08

Wladimir Schmitz 20 – 26. Nov. 08.

9

Nach monatelangem Warten endlich bei herrlichem Sonnenschein 2 Tage hier, die ersten beiden Urlaubstage dieses Jahres
28/29 XI. 08

Eberhard

Steinitzer 29. – 31. XI 08.

Carol… 20.XI. – 11. XII. 08.

„Hier ward die Wirklichkeit zum Traum“!
Max Ludwig Fischer

17. – 19. Dezember 08.

Otto Stetten 24 – 26 XII. 08.

B. Stauffer 27. – XII 08

10

Foto „Die kleinen Dauergaeste Weihnacht 1908

Karin, Hansi, Luli, Marie -Therese

11

„Leider kann ich nicht mehr dichten,
Darob sollt ihr mich nicht richten
Sollt bedenken, wie ich lebe
Wie ich mühend mich bestrebe
Kauf und Verkauf zu verbuchen
Syndikate zu besuchen
Syndikate neu zu gründen
Neue Kunden aufzufinden
Tausend Briefe zu studieren
Tausend Briefe zu diktieren
Ganz Europa zu belaufen
Eisenpärkchen zu verkaufen
Dichter war ich!
Kaufmann bin ich!!
Darum bitte ich Euch innig:
Sollt mich nie und nimmer richten
Wenn ich nicht mehr Euch kann dichten

12

Wenn ich meine letzten Reime
Heute hier zusammenleime;
Sollt mich nehmen wie ich bin
Kaufmann her; und Dichter hin!“
Sylvester 1908

Sylvester 1905
Eberhard Bodenhausen

Stellvertretendes Vorstandsmitglied
der Firma
Friedr. Krupp A.G.
mit dem Titel
„Direktor“

13

Der Dichter und das Fremdenbuch
(Ein Neujahrstraum am Neujahrstag 1909)


Das Fremdenbuch liegt aufgeschlagen vor mir. Ich werde
jedenfalls etwas hineinschreiben. Sei es was es sei. Ich muß
ja nicht dichten. Der Hausherr war ja so nett zu sagen:
er begreife das vollkommen. Nur wach bleiben muß
ich auf jeden Fall; nicht mich zurücklehnen, sondern
steif sitzen bleiben und sofort hineinschreiben. Dazu
liegt das Fremdenbuch ja eben da. Ganz ähnlich erwartungsvoll
und unangenehm liegt es da wie die alte Löwin, die
so oft gähnte, auf der chaiselongue im großen grünen
Salon des Palais Harrach, der ich befohlen war, meine
Gedichte vorzulesen und von der ich wußte: sobald
meine Gedichte anfingen, sie zu langweilen so
würde sie mich fressen. Aber das ist ja ein alter dummer

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Traum, den ich vor vielen Jahren geträumt habe. Warum fällt mir denn nur der alte Traum jetzt ein? Das ist immer ein
Zeichen von Schläfrigkeit wenn einem alte Träume einfallen.
Wenn man nicht einschlafen kann, wünscht man sich
das sosehr, aber dann kommt es nie. Und wenn man
nicht einschlafen will, dann geht es gerade umgekehrt. Da
muß man sich einfach aufrütteln: es handelt sich darum
etwas ins Fremdenbuch zu schreiben. Der Hausherr -
sonderbar daß mir in diesem Augenblick nicht einfällt,
wie er aussieht, aber da steht er ja, fünf Schritte
von mir, und bläst in die Holzkohlen, um mir Thee
zu machen, und weil er über die Kohlen gebückt ist,
kann ich sein Gesicht nicht sehen, aber dafür sehe ich
das andere Gesicht, dieses große weiße, ein kreideweißes
Gesicht. Ach, das ist ja das aufgeschlagene Fremdenbuch! Fremdenbuch? wer spricht da von Fremdenbuch? Das
Gesicht ist doch die Baronin Meyendorff aus Weimar,

15

eben ist sie hereingetreten und prompt hat auch jemand in
einer Ecke gesagt: 'Oh! c'était une grande amie de Liszt'
Aber wie kommt sie hier her und warum setzt sie sich so
nahe zu mir und was will sie von mir? Jetzt spricht
sie ja! Aber es klingt ganz aus den Weiten, obwohl
ihr weißes Gesicht dicht vor mir ist. 'Sie sind also der
wirkliche Dichter'? sagt sie, und bevor ich etwas
erwidern kann, setzt sie mit einem großen
air hinzu: 'Der erste Kutscher hat mir viel von Ihnen
gesprochen' und ich fühle, daß ich jetzt lanciert
bin, daß meine Position enorm werden kann, daß
ich aber jetzt sofort etwas ins Fremdenbuch dichten
muß, was im gleichen Augenblick, wo ich es
dichte, als Transparent vor den Augen aller dieser
Leute erscheinen wird. Denn wir sind in der
Neujahrsnacht und alles wird in Transparent
geschrieben und durch Scheinwerfer nach Hinterhör

16

geworfen, damit die Hühner von Ottonie am geistigen
Leben Anteil nehmen können. Denn sie haben sich bei
der Bibiana beschwert, daß sie das Vorabendblatt der
Münchner Neuesten immer erst am nächsten Nachmittag zu
Gesicht bekommen. Meine Verlegenheit ist wirklich
enorm, denn ich weiß, daß das was in mir dichtet, mir
im Augenblick abhanden gekommen ist,
d.h. ich habe es verlegt oder verloren aber nicht auf
gewöhnliche Weise, sondern das alles hängt mit der
Jahreszeit und der Landschaft zusammen, es ist sozusagen eingefroren, es kann nicht heraus. Ein wirklicher Dichter,
sage ich mir und freue mich über das aperçu, ist
eben zugleich da und nicht da. Ein wirklicher, ein
wirklicher geheimer, ich muß es aber sofort wieder
werden, und dazu gibt es ja ein einfaches Mittel
ich muß bloß mit Julie im Park spazierengehen,
da wird man im Augenblick ein wirklicher geheimer -

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Warum sage ich eigentlich Julie? Ich kenne sie doch gar
nicht so gut. Aber ganz einfach, weil ich sie charmant finde.
Diese Motivierung gibt mir innerlich einen kleinen Ruck,
wie wenn der Lift plötzlich stehen bleibt und ich bin
ganz nahe daran, aufzumachen. Aber ich bin gleich wieder
drin und ich weiß daß es sich einfach darum handelt,
mit Julie im Park spazierenzugehen. Dazu muß
natürlich Frühling sein, aber den herbeizuschaffen ist
ja keine Kunst: man setzt sich in den Lift, schließt
die äußere Tür, dann die innere und drückt auf den
Knopf: der Lift ist Zeitautomat. Ich kann in
den Frühling hinausfahren. Wenn ich bei 'Zwischengeschoß' drücken würde, so bliebe er beim 11ten Februar stehen,
wo auf der sonnigen Stelle beim Eingang der Wolfs
schlucht alles voll Himmelsschlüssel und Leberblümchen
steht. Ich drücke aber bei 'Parterre' und sehe direct
in den vollen Frühling. Der Frühling ist auch da, aber Julie

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ist nicht da. Ich suche sie hinter den Bäumen, unter den
bemoosten Steinen, sie ist nicht da. Ich bin nicht würdig, mit
ihr spazierenzugehen. Da fällt mir auch gleich ein, was
ich angestellt habe: ich habe vergessen, im Lift
das Licht auszudrehen. Ich laufe zurück und drehe ab, allein davon wird es doppelt so hell. Der Lift rast mit mir
nach oben und stößt an. Ich bin wach: auf dem
Tisch unter der Lampe, die mir in die Augen scheint,
liegt das Fremdenbuch, kreideweiß und wartend

Hofmannsthal

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Tempera, Bunststift 1909

20

„In lichtem Bogen die Berge weit
Und Wiesen u. Wälder u. Weiher verschneit
Und schlummerversunkene Auen;-
Durch Nebelschleier ein Himmelsblauen
Und schimmerndes flimmerndes Sonnenlicht,
Das goldenleuchtende Bänder flicht
durch die Aeste,- die schneeschwer sich spannen
der träumenden Buchen und Tannen-
So bleibt uns das Bild für allezeit
Von Neubeuerns Winterherrlichkeit
Doch, was wir zutiefst empfinden, genossen
Was, wie von stillem Zauber umflossen
Lebendig Erinnern der Seele gegeben,
War dieser Tage Mit- Euch- Erleben.“

Elsa Bruckmann Cantacuzène
Hugo Bruckmann
1. – 4.I.09

21

Carl von Stetten 1. Jan 09

.
Eberhard Bodenhausen

17.12.08 – 3.1.09


Hugo von Hofmannsthal 27. XII 08 – 3ten I.09
Gerty von Hofmannsthal

Bruno Paul 9. Januar 1909

2 Fotos „1. Geburtstag Marie-Theres Degenfeld -14.Januar 1909 – Auf dem Schoß von Großmutter Degenfeld H. Phot

22

19. – 23.1.09

D. Jelousek

Julius Linden d. 24. 1. 09

Mädi mit Dolly 1. Aug. 08 – 25. Jan 09
“Das Wort erstirbt mir in der Feder
und ganz arm wird hier die Sprache
wollt ich der Lieb und Güte hier gedenken,
Die all mir ward in jener Zeiten Tage“

Dora Bodenhausen


“Ich hoffe recht bald ganz gesund wieder herzukommen.
Marie-Therese behaltet Ihr wohl so lange?!

Ottonie Degenfeld 27. Jan. 09.

23

Tempera, Nachtwanderer vor Schloss Neubeuern, Hinkl

…Stauffer 31. – I 09

In treuer Dankbarkeit werde ich der schönen,

hier verbrachten Tage immer gedenken

Bernstorff

26. Jan. – 3. Feb. 09

Herbert Stegemann, 26 Jan – 3 febr 09.

24

Tempera „Blick von der Südterrasse zum Heuberg und Kranzhorn bei Schnee“

„Mann am Tisch – Ich meine: Wieviel muss ich noch haben?“
Hinkl.

25

In uns´ren Berg herin mir K…

Bin i ´scho gewandert hin u her,

Von alle schöne Fleck nur …

Is fremd mir blieb´n u. dös is der

Wo heut i´schreib dös Verserl nieder,

…unkt von ausserlass´nen Pracht

Zu dem nur …allweil wieder,

Wo´s Herz nur volla Freud´n lacht.

Durch Zufall hab den Ort i´g´fund´n,

Der trotz´nm Dienst hat her mi g´lockt,

Daß blüh´n mir soll´n so schöne Stund´n

Der hab zuvor i wohl nit dankt!

Und das mei …mögli,

Der net allen den …

Wo dös geschieht, nur nöt alltägli´:
Die Wunderbarmt´n Graz u. Gmünd!

I freu mi´ dro´mit all mei´m Danke,

Nöt blos weil´s mi so troff´n hat

31

Für Alle, dene Gast…schenk´n,

Sich ..Herr u. Herrin Wendelstadt!

A guate …mög´drüber wachen

Was in der Welt nur kommen mag,

Es soll die Glückssau drüber laufen

No viele tausend schöne Tag!

Schloss Neubeuern Wilhelm …usch
7. Februar 1909.

Emmy Smith Palmar 12 – 13 /II 09

OvStetten 11-13 februar 09

Tempera, Muscadin & Cie G.m.b.H. Schlosshunde

32

Tempera, DER GEBURTSTAG 11.II 09
DIE UEBER_RASCHUNG.
1.2.3. HURRAH
Hinkl.

34

A Schillinger 20.II 09

A Schillinger 27 – 28 II 1909.

Tempera Der Geburtstag - Der Hausfrau 1. März 09“
Hinkl

Emmy Smith Palmar ½ März 1909

Marie Louise Hess
Ludwig Hess
Wolfgang Ruoff

Ov Stetten
bis 2. März 09


Elsa Bruckmann Cantacuzene
1.-2.III 09 H Bruckmann

Aida (Carola von Alers) 11.1.09 – 2.3.09

35

Von Herzen Dank für alles Liebe, vortreffliche

Pflege u. gefeierte Feste – Maler - Maler

W. Hildenbrandt 7./I.-5.III.1909

R von … 4 – 7/III 1909.-

A v Schillinger 18. III. 09.


Carola Reck 9.-27. III 09

Gabriel von Seidl 8.4.09

Emmy Smith Palmar 10. – 12. April 1909

Hugo Bruckmann 10 – 13. IV. 09

Elsa Bruckmann 10. – 13. IV 09

Caroline Cantacuzene Deym 10 – 13. IV 09


Egon Beroldingen 8. – 13.4.09

…Kronenberger 15. April 1909


Liselotte Degenfeld-Schonburg 14.-15. IV

36

Egon Beroldingen zu wundervoller …
mit bestem Dank für den
…18. – 20.4.09

A Schillinger 20-21/IV. 09


Der Urhahn hat das schönste Leben
Wenn er von Hennen wohl umgeben
Sich ruhig verhält.
Doch, ach – so ist die Welt:
Singt er von seiner Liebesnot,

Schießt man ihn tot.
Das tat auch ich
Schäme und bedanke mich!“

21. – 24. IV 09 Hugo Bruckmann

A Schillinger 3 – 4 Mai 1909


Eugen Biser Pfarrer aus Eybach Wttmbg. 12. – 19.5.09

…9-14 Mai 1909

Frau Dornröschen 28 4- 91.5 09

37

Wilhelm Auberlen 21.-23. Mai 1909

Klinkermeister Geislingen St. 23.V.09

Herr Gott! Gieb…

diesen Beiden
die für uns Fremdlinge ein Heim bereiten!

Im Mai 1909 A. von Martens

… 21 – 23. Mai 909.

A Schillinger 31 Mai 1909

Egon Beroldingen 29/5 – 1/6


Max Kleiber prof 30./5. - 1./6.

Herzl. Dank f d. Aufnahm.

W. Spang 29./5. – 1./6.

38

Tempera, Westbau mit Abfahrt

M. Kleiber 1909 1/6

… Frh Gemmingen 8. – 11. Juni 09


Mutter Degenfeld scheidet nach langem Winteraufenthalt mit warmem Dank und tausend Segenswünschen vom 5. Mai 1908 bis 12. Juni 1909. Will´s Gott „auf Wiedersehen“!-

Luli von Bodenhausen zieht dankend nach dem schönen Winteraufenthalt von Neubeuern nach Eybach .. von 27.10.08 – 14.5.09 verweilte.

Frau Maria Rau… 16.5.09 – 2.6.09

39

Otto Haas 22. Juni 1909

Marie Thereses erster Abschied von hier nach Sondershausen 18 Mai 08 – 24 Juni 09“

Ottonie Degenfeld 5-24. Juni 07

Bleistift „Eremo Sta. Domenica Insel Lesina“

Max Kleiber 23/7 1910

40

29. Juli 08 – 24. Juni 09

Karin und Hansi (Bodenhausen)

Marianne Bärwinkel

Bleistift koloriert Motiv von der Halbinsel Lapad
M. Kleiber 23/7 1910

41

Aquarell „Trauernder Engel XXVII.IVL.MDCCCCIX Todestag Jan von Wendelstadt 27. Juli 1909
Felix Courten

42

Aquarell „Mausoleum in Altenbeuern? – REQUIESCAT IN PACE“ Felix Courten

43

Hannibal Graf Degenfeld-Schonburg

Fritz Freiherr Koenig-Warthausen

Aug Fürstin Eulenburg Hertefeld Sandels


Tora Haas Heye
& Otto Haas Heye

28.7./31.7.09 Egon Beroldingen – in schwerer Zeit


28./VII. – 1. VIII.09 Carola (Reck)

28.VII. – 1 VIII. Aida (Carola von Alers)

Wladimir Schmitz


Eberhard Bodenhausen
28.7 – 2.8.


Otto von Stetten 2. VII 09

29.7. – 3.8. …Schenck


Felix Courten 2. – 4.VIII 09

44

Albrecht von Schwartz (Ottonies Bruder)

Carola von Reck u. …

Emmy Smith Palmar 10 – 13 Aug. 09


Mama Degenfeld

Aribert Frhr. v. Gaisberg

Pepino


Otto von Stetten
16.-18. Aug 09

Aquarell „Blumen“ L. Begas Parmentier 21-31 Aug 09

45

19.-22 August Charlotte (von Württemberg)


19.-22.VIII 09 Pauline zu Wied

Frhr Fr. von Cotta


22 aout 09 Henry van der Velde
Nele van de Velde

23. August 09 …

23.25. August 09 J. W. Schaaher Amsterdam
J.W. Schaaher Jr.

9/9 09 A..von Stockhammern
Karl v Stockhammern

7. – II. 9 Germann zu Wied
Dietrich zu Wied
R. Ri

46

24 aout – 13 sept Henry van de Velde


2 sept – 13 sept Maria van de Velde

10 Sept – 13 Sept …


22. Juli – 14. Sept.
Mädi Bodenhausen

15 Sept.
A. Schillinger

17. Aug. – 17. Sept. Steinitzer

15 – 17. Sept. Emilie Göbel

29. Juli – 23 Septe. Marie von Holleuffer.


23. Aug – 23. Sept Pepino


23. Margarete von Brauchitsch

22./26.9. Egon Beroldingen

47

Emmy Smith Palmar 22 – 27 Sept. 09.

Mabel W. Barron 3 sep 09

Villa Aurora Rye, N. Y. Amerika

George D. Barron

We depart with … - it would be so easy to stay always
Oct 3rd 1909

Maria Elena Barron October third 09

Dorothea Barron

Her is health, wealth and happiness to some oft he most charming and beautiful hostesses in the world

29 Sept – bis 9. October 09

Albrecht von Schwartz

W.A. Hildenbrandt 8. – 11. Okt. 09.

Keszycki, 6. – 12. Okt. 09

Dr. M. Both 15. – 17. Okt. 09.

48

Bleistiftzeichnung Heuberghaus 1256 mtr“ Sig. W.A. H. Hildenbrandt Okt 09


1.-25 Oktober 09 Mädi


u. Eberhard Bodenhausen

49

Maria Rohan 17. X 1909

Herr von Schrenck Notzing 17 – 18 1909

Wie gern bliebe ich noch länger hier und hoffe auf ein Wiedersehen in …im April

Alice Buchwaldt …

8 – 18.10.09.

M. Rainerin Zentner, O.S.F.

M. Theodora O.S.F.

Hofmannsthal 11.. – 22. X

25./31.10. Otto Gaisberg

50

28. ten August – 15 November
L. Bauck – Rauschnabel …Frau Maria

Karin Bodenhausen

Hansi Bodenhausen

Luli (Bodenhausen)

Fritz Dürckheim 23 – 26. Nov. 09

Waidmansdank für den …

Karola Reck 22.11 – 29.11.09.

L´été fane la rotr

La fraise aussi;
Il change toute chote:
Mon coer, „nanni“!

Charlotte de Baillet 22.11.09 – 20.12.09

Blanche de Baillet 22.11. – 2.12.09

G. von Mosch
u. Mamie

26.11. – 26.12.09
Sagen herzlichsten D

Für die schön erlebten Wochen

u. Tage.
vive la reine!!!-

51

Aquarell, Tempera „Bäckerstiege mit Rotwand Neubeueurn“
Max Kleiber 17/5 10

52

…Stauffer 1.I.10

18.12.09 bis 3.1.10 Egon Beroldingen


21 Jan 1910 W.A. Hildenbrandt


24.-26.I Liselotte Degenfeld Schonburg

Karola Reck 22.12.1909 bis 29.1.1910


Harry Graf Kessler 9. - 17.II.10


6.-21. Februar Dora Bodenhausen
„als Reconvaleszentin“


1.-21. Februar Eugenie Hartmann
Heidenheim a. Br.

26 – 28. Febr. Steinitzer

Mabel Martin 5 -7 März

5. – 7. März Steinitzer au revoir in 2 years!

28.2.-21.9. Anne Marie von Schwartz

53

Egon Beroldingen 22. – 25.4. dankt bestens für den …

Karola Reck 26 III bis 30. U. dann vom 8 April bis 2. V. 1810

Marie von Holleuffer 30 März – 26 April

Dr. M. Both, 14. – 16. Mai 1910.


Max Kleiber
prof. 15-17 Mai 1910
Mit herzlichem Dank für Alles.

Arthur von Carada 20 Mai 910

Georg von Carada 20 Mai 1910

… 20. Mai 1910

Emmy Smith Palmar 14 – 23 Mai 1910

Tausend Dank für die sonnigen Tage!

Aribert Gaisberg 2-5/juni mit bestem Dank für die Böcke.

54

Tempera „Grabmahl – Erinnerung an Altenbeuern“ 16. Mai 1910


Sonnett „Neues Leben“

Vorüber sind des Winters letzte Zeichen,
Es wälzt herab der Inn die gelben Fluten
In lauen Winden und der Sonne Gluten
vertrieben schnell den strengen Mann, den bleichen

Schon grünt es rings, es muss der Tod neu weichen,
Es drängt das Leid allüberall zum Guten,

Und Kräfte, die verborgen jüngst noch ruhen
Sind nun erwacht im Mai, dem blütenweißen.

So bringt Natur alljährlich neues Leben

Nach langem Winterschlaf aus ihrem Schoße,-

Doch wird aus Dir, o Mensch, ein zweites blühen?-

Verzage nicht! – es wird Dir Liebe geben,

Die einig waltet, jene grenzenlose,

Erneutes Sein nach dieser Erde Mühen.

Max Kleiber 16.5.1910

Du Schloßfrau, hast den rechten Weg gefunden,
vergißt der blutenden, der eigenen Wunden
- und hättest Andere bei Dir gefunden

Im Mai 1910 A. von Martens

Abermals Karola zu …Jubelfeier 25 – 28 Mai 10

Dr. Schillinger 28-30 Mai

55

5/VI 10. Nach mit Dank genossenem Waidmannsheil

Prof. Döderlein München

1. – 5. Juni Egon Beroldingen mit vielem Dank die beiden Böcke


Mutter Degenfeld
6. Mai 1909 bis 13. Juni 1910

Tausend Dank für langes, liebes Winterquartier. Behüt dich Gott!!-

Wenn´s noch einmal sein darf “Auf Wiedersehen liebes Neubeuern“


23-25 Juli 1910 „Vor Abreise nach Dalmatien u. Bosnien mit der Hoffnung auf frohes Wiedersehen und mit tausend Vergelt´s Gott“

Max Kleiber prof München

Emmy Smith Palmar 27.7.1910


Wilhelm Auberlen 27. Juli 10

25 Juli 1910 Aribert Gaisberg mit Waidmannsadnk für die beiden Böcke

U. Graf von Brockdorf 3. August 1910

Richard Mewes, Hauptmann 3.8.10

Keszycki 31. Juli bis 6 Aug 10.

Paula von Keszycki geb. von Studnitz

56

Karola Reck, 25. Juli – 8. August 1910

…der holden Schloßherrin für die schönen Tage…August 1910

Mabel Martin 3. Aug bis 11. Aug.1910

Gordy Reitzenstein

Philipp Reitzenstein

Danken tausendmal für die schönen Wochen, welche in diesem Heim der …alles Schönen und Guten zubringen durften.

Wie die Alten sungen.

Nun Kinder, „beginnt der Lehrer zu fragen,

nachdem er des Längeren vorgetragen,

welche Tiere in Wald und Feld verbreitet

und wie man sie nennt und unterscheidet,

„wisst Ihr auch, worin der Nutzen besteht,

der den Menschen durch unser Wild zugeht?“

Dem Stoffelbauern sein Jüngster sitzt

in derselben Bank und schüttelt verschmitzt

seinen Dickkopf, es leuchtet ihm, scheints nicht ein,

dass ein Nutzen beim Wild könnt vorhanden sein.

„Ihn“ sagt er schließlich mit Wohlbedacht:
2ja nützen tuats halt, bals an Schaden macht!“

Zur Erinnerung an den ersten Eindruck“

18/19 Aug.- 1910. Schaefer

57
20/August 1910

Hertha Gräfin … geb. Gräfin Moltke

Cuno Graf Moltke

6. bis 21. August Egon Beroldingen mit herzlichem Dank für die schöne Zeit und die reiche Strecke

20. bis 29. August Frh von Lindenfels mit herzlichem Dank für die herrlichen Tage.

30 – 13/8 Fräulein Weber

29 VIII. – I.IX. Elsa Bruckmann-Cantacuzene

H. Bruckmann

…30.8. -2.9.1910

D. Jelouseck 30.8. – 2.9.1910.

58

3 – 5. Sept … G. von

Emma Doertenbach „Stippvisite“ aber doch schön!

Helene …Doertenbach

September 5 – 1910 Harold F. Mc. Cormick

Edith Rockefeller Mc. Cormick

Harold F. Mc Cormick jr.

6 – 9 sept. 1910 …Friedrichfelde

Buntstiftzeichnung „Paar auf der Südterrasse – Wo ist denn nur die schöne Gegend?“

Hinkl Sept. 10

59

Bunststiftzeichnung „Taubertal vor Rothenburg“ Hinkl

2. – 14./9.10. Heinrich Mutzenbecher

16 – 17 IX 10 Karl Schüler


29 August – 17 September 1910 Eberhard (Bodenhausen)

17. September 10


60

Louise Schenck g. v d. Capellen Sept 1910

19. 22. XI 1910 Tora Otto Haas Heye

19. 22. XI 1910 Otto Haas Heye

Olga Isenburg 15.9. -29.9.10.

Edward M. Ingram 27.9. – 3.10.1910

Laura Ingram 27.9. – 3.10.1910

Emmy Smith Palmar
26/XI – 8/X. 1919 warmen Dank für die goldigen Tage

Bleistiftzeichnung „ der kleine Reitersmann.1910“ WAH

Willy Hildenbrandt

„Zwölf schöne und liebe Tage“

4 – 16 October 1910
Gerty u. Hugo Hofmannsthal

Das Alte erhalten,

wenn bewährt

des Neuen sich freuen
Wenn des wert.

22 8er=1910 M Kolb

Annette Kolb

61

Bleistiftzeichnung „Eberhard von Bodenhausen mit Tochter Christa“

Wilhelm Hildenbrandt

von Studenitz

15 – 24 Okt. 1910


Graf Carlo Courten 22.-24.


A. J. Pepino 15. Sept – 24. Okt

23/28.X. 1910

Innigsten Dank für die herrlichen Tage & die Stunden schönster Waidmanns…

Otto Gaisberg (Aribert)

Foto
Théo van Rysselberghe
vor dem Portrait von Dora und Luli Bodenhausen

62

Buntstiftzeichnung „Théo van Rysselberghe an der Staffelei“ Pepino

63

Du 17 Septémbre au 25 octobre 1910 = des jours heureux, out je garde un souvenir ému et reconnaissant…

Théo van Rysselberghe

Kreidezeichnung „Damenportrait“ L`heureux Modéle Elisabeth van Rysselberghe


24 – 28 Décember 1910

64

A. Schillinger 25.X. – 28.X.

W.A. Hildenbrandt 9. Sept – 29. Okt 1910

(mit einer Unterbrechung von 8 Tagen)
Mit herzlichem Dank für schönen Aufenthalt

u. allgemeiner Auffrischung
(geht jetzt nur …)


Dora Bodenhausen 1. Aug-30 Okt.

auf Urlaub nach Bredeney

Wladimir Schmitz

27.X. – 1.IX. 1910


H Bruckmann 9.XI – 12. XI 1910


Graf KalneinGräfin Kalnein
auf der Hochzeitsreise 7.-12.11.10


Carola 16.-21. Nov 1910

Kezycki 25. Nov. – 1. Dez. 1910

65

Pastell „Gut der Familie Bodenhausen – Degenershausen grüsst Neubeuern“

W. Hildenbrandt

66

27 Dec 10 – 3 Jan. 11
Henry van de Velde

67

24 Decembre – 3 Janvier 1911

Dabeth van Rysselberghe


27.12.10 – 3.1.11

Egon Beroldingen


23.12.10 – 5.1.11

Eberhard (Bodenhausen)

Buntstiftskizzen „Reiseerinnerungen“

Max Kleiber 6/6 1911

68

Fünf Frauen möchte ich Euch besingen

In einem complizierten Schloß

Ich hoff es möge mir gelingen!

(Das Schloß ist wirklich riesengroß!)

Die erste heißt Frau Juliette,
Des Hauses eigentliche Fee.
Von Perlen trägt sie eine Kette;

Und ohne sie mißrät der Tee.

Noch keine Frau gefiel mir besser.

Frau Julie ist so schön als gut.

Zerbrich ein gülden Tafelmesser!
Was tut´s? Sie lächelt - voilà tout.

Das Mißbehagen muß entschlafen,

wenn es in ihre Nähe kam.

Sie macht die umfangreichsten Grafen

Und selbst zwei deutsche Dichter zahm.

Dann folgt die zweite Frau vom Hause;

Das ist die Gräfin Ottonie,

Spendiert Bonbons in stiller Klause

Und trägt am Hinterkopf Chichi.

Und nun – oh stärkt mich ihr Camönen,

Sonst geht mir noch die Puste aus!-
Es tönt mein Lied zum Preis der Schönen,

der Frau Direktor Bodenhaus! (en)

Sie ist mit Tugenden gesegnet

Und übt sie aus zu jeder Frist

Falls ihr nicht irgendwas begegnet,

das etwa nicht ihr „genre“ ist.

Frau Gerty tut sich gern verwandeln

Wenn wieder mal der Abend kam,

schmückt sich mit Locken, Blumen, Bandeln,

Erscheint sogar der Hutmadam.

69

Sie ist verschwägert mit der Muse.

Allein der böse Hugo schwebt

Für sich nur auf dem Pegasuse

Und keiner ist der gerty..

Die fünfte frau, von der ich melde,

Ist Fräulein noch und heißt Babette,

zwar sie entwich mit van de Velde;

Doch blieb im Buch hier ihr Portrait.

Betrüblich klingen Abschiedsgrüße.

… „Bockelchen“ (er hört´s ja nicht)

Lud mich auf´s Nächste ein; drum schließe,

„Auf Wiedersehen“ dies Gedicht.

31. Dez 1910 – 6. Januar 1911 (davon 2 Tage im Bett)

Rudolf Alexander Schröder

28ten XII – 9ten I 1911

Gerty u Hugo Hofmannsthal

3.1. – 10.1.1911 Heinrich Mutzenbecher

17. I. 11 Alfred Walter Heymel


Rudolf von Simolin


Annette Kolb 7. – 10. 13. – 17. I.11 zwei Mal

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Heut sage ich auf baldiges Wiedersehen

16 – 19 febr Stinnhoff

Stahn

Aquarell, Blick nach Raubling, Max Kleiber 5./6 11

Fritz Gemmingen 18 Febr. 1911

Karola Reck 16. Januar – 23. Februar1911

Die glänzende Sonne auf Bergen und …

Das sausen und brausen in lenzlichen Lüften,

die schwellenden Knospen an Busch und Baum,

in …Herzen der Sehnsuchtstraum –

In Allem sind Gottes Stimme, die spricht:

„Auf, Menschenkind, auf! Und werde Licht!“-

Im Februar 1911 F. von Martens

4 – 6 …Fritz Gemmingen

Dora Gemmingen

71

Irmgard Wengercky 29 Febr. – 22 März 11

25./26. März 1911 Wilhelm Auberlen mit Rudi


26. März 1911 Rudolf von Simolin

Marie von Holleuffer 16 Febr. – 28 März


Fritz Gemmingen 26.-28. März


La …renue de la familöle non la moins charmée

Le 1ten avril !!! 1911 Maria van Rysselberghe

Et de nouveau Dabeth van Rysselberghe


Dora Bodenhausen nach langem

Aufenthalt u. lieber Geburtstags u. Abschiedsfeier am 3. April mit Christa vom 1. Au. 1910 – 3. IV. 1911

Danke, danke liebe Giseli!

72

Hansi, Karin Luli Vom 10. August 1910 – 7/4 1911

Für den herrlichen Aufenthalt von 81/2 Monat, dankt herzlich
L. Banck

13. – 15.4. Egon Beroldingen

13.-15.4.1911 Walter von Reichenau

Bedankt sich besonders für das eigens bestellte herrliche Wetter zur Besteigung des Wendelsteins am Karsamstag


Encore et toujours Babeth (van Rysselberghe)

Lundi de Paques 1911

Ce petit sejour …esquis, grand merci!
Daisy Weber – 17 avril 1911

31.3. – 20.4. G. von Mosch´s Frau Moschens innigsten Dank für den herrlichen Aufenthalt in Neubeuern.-

15 – 22.IV. II Emmy Smith Palmar


W.A. Hildenbrandt 22.-24.VI 11

73

23 IV 11 Döderlein Hildenbrandt 22. – 24.5.

22. – 28. April Elisabeth von Alberti geb. Koenig-Warthausen


23-28 April 1911 Hofmannsthal ohne Gerty

Adelaide von Alers 24/4 – 2/5


Annette Kolb 16.5.11


“Laß die Neider neiden
und die Hasser hassen
Was Gott Dir gönnt
muss man Dir lassen“

Max Kolb

16 Mai 1911

Germaine Ockley 16 5 11


1./VI – 5./VI 1911

Paul Hügel

74

Kreidezeichnung „Meeresgrotte Pescena bei Dubovica Dalmatien“
Max Kleiber 5/6 1911

75

Max Kleiber vom 4ten bis 6ten Juni 1911

Herzlichsten Dank der noblen Schlossherrin für liebe Gastfreundschaft

Und mit den besten Segenswünschen für die Zukunft


2.-7. Juni Egon Beroldingen

Mit vielem Dank für die schöne Zeit und die reiche Beute.

Zur dankbaren Erinnerung an die lieben Stunden am 7. Juni 1911

Msgr. Kaiser Kgl. G. Rat.

30. Mai – 8. Juni Carola Reck

31 Mai – 8 Juni A Schillinger

Den 27 – 8/6 ...

7 – 8 juni 11 Alfred Dürckheim

Mit vielem dank scheide ich ...mal wieder aus dem schönnsten Flecken Bayerns & dem herzlichsten Gruße & ...aufrichtigem Wiedersehen

Stinshoff

10 Juni 1911

76

L. Banck 11.6.1911

Dr. M. Both 13/15 Juni 1911

..15/6 1911

+ Sigismund Felix Frhr. v. Ow. Bischoff von Passau 5.IV.11

Msgr. Kaiser Zeremonienmeister

Anton Frhr. v. Ow - Felldorf 5. Juli 11.

28 – 30 Juli 1911

Es kam ein unvergleichlich Wort

Zu uns daher vom Strand der Seine!
Ihr Gäste! Preist es fort und fort!

Es heisst: „Herrliche Châteleine“!

Frhr. v. Plato=Charlottenburg

Grand Veneur e….

28. Juli – 5. August 1911

Mit tausend Dank für die Herrliche Zeit & die 3 guten Böcke.

Aribert Gaisberg

77

31. Juli – 6. August

Egon Beroldingen zieht mit Waidmannsdank

und 3 Böcken ab

7. August 1911

Scheide mit den innigsten Gefühlen vor

Dankbarkeit für die schönen Stunden die ich hier

verlebt habe u. sage …non pas…

è l´aimette Châtelaine mais en revoir!

Richard …

8 August 1911

Elisabeth Freifrau v. Reck geb. v. Preen

B. Frhr. v. Reck

Carola genannt Re…vom 27/7 – 9/8 1911

78

Bewundernd erfüllt von dem gütigen und edelsinnigen Walten den …in dieser herrlichen …in herzlicher…von Freundlichkeit und

Onkel Adolf Dürckheimer

5. bis 1. August 1911

16. – 17. August

W. A. Hildenbrandt

12 – 17 August
1911

Vanney Dürckheim

Herzlichen Dank für die herrlichen Tage

15 – 17. August 1911. Innigsten Dank

Berta …

Edward Robinson July 31 – August 21, 1911

-…

Elisabeth Robinson

Emmy Smith Palmar, dankt herzlich für

die schöne Zeit vom 9 – 29 August 1911.

79

27 – 30 August 1911

L ´autre fois j´ai dit non pas adieu pas

En revoir, mais aujourd ´hui je dois dire

à la toute aimable Châteleine „Arien“
en la remercient …fois jours enquise amabilité

et ne …hospitalite de mieux …mon affection …et le son-

venir …bien …cette maison
Richard …

In die Vergangenheit schauen,

In der Gegenwart …,

auf die Zukunft vertrauen!

9 September 1911 Max Kolb

Annette Kolb

80

15. VIII. – 6. VIIII 1911 Huberta Hügel

3./IX – 6./IX 1911 Paul Hügel

Bunststiftzeichnung „Pavillon Südterrasse bei Nacht – Es ist als ob der Himmel, Die Erde still geküsst.“
Vom 30.VIII-6.IX 1911 Tausend Dank für so viel Güte!
W.A. Hildenbrandt

Innigsten Dank für

Die herrlichen Tage

27.8. bis 7-9

Adrienne Ramaer=Koch

und Tochter

Adé Ramaere

…Sept 15. 1911.

81

82

Aquarell, Blick vom Inndamm zum Schloss

To Neubeueurn, affectionately …, with many memories, September 15. 1911 Leonard Shoobridge

83

25/9 – 5/10. 11

Eberhard (Bodenhausen)

5. 10.111 Alfred …

29/31. Heimel

5/10 – 11/10 11 Studnitz


8/10 – 12/10 Annette Kolb

11./10. – 16./10. Elisabeth Koenig Warthausen

geb. Wiedebach-Nostitz mit Friedrich Karl

13. X. …Koenig Warthausen

12/16 X Fritz Koenig Warthausen


Fritz Behn

…13/16 Okt.

84

Tempera „Paar in Betrachtung des Schlosses mit Blick von Altenbeuern – Ein dankbares Publikum“ H Hinkl

85

Pinselzeichnung “ Der Wilde Jager

86

Gerty und Hugo von Hofmannsthal 6. bis 18. October 1911


Annette Kolb 16 – 18. October 1911

Aquarell „Jagdszene mit Hase und Fasan – Erlegt im Todtenwöhr am 20. Okt. 1911 von W.A. HildenbrandtB.H. Bine Hildebrandt

87

Viel herzlichen Dank für 8 schöne Tage

u. nicht zuletzt für den rührenden Empfang.

Nun zieht der Maler aber sehr beruhigt ab.

Auf ins´Hausi!-

vom 16. – 24. Oktober 1911

Bine Hildenbrandt (zum I. Mal!)

W.A. Hildenbrandt

19 – 26.X. 11 Herzlichst dankend scheidet mit schwerem Herzen

Otto Gaisberg

23. – 27. X. dasselbe jedoch mit leichtem Herzenund

Waidmannsdank Egon Beroldingen 23.-27.X


Dora Bodenhausen 27. Sept. 27. Okt.

mit Hans-Wilke 21. 8. – 27.- 10.

88

Wilhelm Auberlen 1. Nov 11

A. v. Hoffmann 13 – 17. Nov. 1911

Keszycki 16. – 21. Nov. 1911

Mir unvergesslich gemütliche Tage. Könnte man das

Nur bei der …im Gedächtnis behalten!-

„Nur mit Hilfe des Sonnen…möglich,“ meint gin.

Komm Schicky!-


Pepino
4. Sept. – 29. Nov. 1911

Herbert von Döring

Tausend herzlichen Dank für alle Güte 31. Okt – 14 Nov 11.


Carola Schmitz Alers 15.-17. XII 1911

89

Aquarell „Bauernhäuser“


Alfred Walter Heymel
27.12.11


Gitta Heymel
27.12.11


Price Collier XVII XII MCMXI

90

Bleistiftzeichnung „Ottonie“ RW 28/12 11

91

Gedicht „Den 3 unvergleichlichen Schlossfrauen“

2.I.1912


“Ein neues Jahr – ein neuer Kampf,

Vielleicht ein Sieg – vielleicht nur Flucht.
Ein langer Abschied – auf wielang?-
Doch finden kann, wer herzhaft sucht.

Ein Dank für vieles, das Ihr gabt
Für manches gute Frauenwort.
Die ruhn und wandern jetzt mit mir

Und zeugen gutes fort und fort

Ich trage sie wie eine Wehr
und denke ihrer, wo ich bin.

Und denke Heil und grosses Glück
Zu Eurem Schloss Neubeuern hin.


Alfred Walter Heymel

92

23.XII 11 – 2.I.12 Eberhard


28 dec 11 – 2 jan 12

Henry van de Velde


30.12.11-2.1.12 Egon Beroldingen


2.1.12 – 4.1.12 Annette Kolb

5.I.12 – 7.I.12 Rudolf Kassner


71.12 – 8.1.12 Sissi Brentano


Henry Heiseler 7-8 I 12

Annette Kolb 2.I.12-9 I 12


28 XII – 11.I.1912

Gerty und Hugo Hofmannsthal

94

Tuschzeichnung „Grete Wiesenthal

(Tänzerin und Frau von Erwin Lang)
Fritz Behn Neujahr1912

96

„Sylvester auf Neubeuern“

historisch - romatisches

Epos

In mehreren Gesängen

Eigenständig vom Verfasser gedichtet.

I. Gesang

Hoch beliebt bei frommen Gästen

Sind

Neubeuerns Weihnachtsfeste

Alle Herzen mild und weichlich

Und die Nahrung gut und reichlich

97

Müssigbrotens

… Scharen

dienen zum Spazierenfahren

Und zuweilen, wenn es

schneit

rodelt man, wie nicht gescheit

müssen sich nicht solchen Tagen

höher alle

Herzen schlagen?
und besonders ist amön,

wenn es heißt:

98

AUF
WIEDERSEHN!


2. Gesang

Kerzenflimmern, Kinder =

=Lachen

Die bewußten Sieben=Sachen

Und noch andre unablässig

Wiederholt sich´s regelmäßig,

Wenn der liebe Weihnachtsmann

Wieder mal die Reis´ begann.

99

Manches freilich ändert sich

Unter dem bewußten

Strich.
Drum im Lauf von vielen Jahren

Bleiben wir nicht, was wir waren.

Manchem geht etwas perdu,

So der Ottonie

Und jetzt trägt sie auf dem Kopf Chichi

Einen meterlangen Zopf

Gerty, die als Hutmadam

100

Vorigs Jahr zur Tafel kam,

Tat von sich, was falsch und eitel,

und trägt jetzt einen

Scheitel

Freilich, tut das Jahr verrinnen,

Moden … auch gewinnen.

So Baronin Bodenhausen

Wie verändert schaut sie aus.

Welche Ordnung ich gewahr-,

Im Ensemble ihres Haar,

trägt sie doch adrett – ihr seht´s –

über der Frisur ein

Netz
und am Hals lang und schwer

von unendlicher Valeur

Perlen

weiß und rund gereiht

Ja, da hat sie nix gefeit“.-

Doch die Eine, ja die Eine,
Jene die ich jetzo und meine,

die Baronin Wendelstadt,

Ob die sich verändert hat?

Nein, wie Mond auf Mond entweiche,
Frau Julie bleibt stets die gleiche,

mild und sanft mit gütiger Strenge

thront sie über dem Gedränge,

Schlichtet jeden kleinsten Zwist,

Eh er noch geboren ist,

Muß mit Geist = und Liebesgaben

IhrerGäste Sinn zu laben,

Ihre Anmut recht zu schildern

Mangelt´s Dichtern selbst an Bildern

101

Hofmannsthal, Du Erz=Poöte
Hier versagt selbst deine Flöte,

drum, bescheiden sag ich nur:
„Sie ist einfach „ hors concours“.
Jeder schaut sie an entzückt,

Doch am meisten, wenn sie strickt.

102

Von den Männern, diesen holden

Wüßte ich weniger zu melden

Hugo´s Haupt blieb wie es war,

Ruppig, struppig ganz und gar.

Eberhard und dem Verfasser

ward der Schädel etwas blasser

weil der Locken

volle Pracht

peu à peu sich“ dünne“ macht.

Aber Henry van de Velde

Aus dem Stromgebiet der Schelde

Schmückt den Kopf sich keck und fesch

Mit ´nem himmel-blauen mêche.

Um den Leib gepflaggte Seiden

Führt die Lämmlein er zur Weide

Liest aus frommen Büchern vor,
als Anbei, dem gläubigen Chor.

So mit einem frommen Klang

Schließt sich unter zartem Sang.

103

3. Gesang

Das Buch Annette, oder

Die Versäumnisse einer schönen Seele,

(nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen Goetheschen)

Oh Annette, oh Annette,

wenn ich doch nur Worte hätte,

Hätt ich Farbe , hätt ich Pinsel,

Hörtet ihr nur mein Gewinsel

Um in Liedern, um in Bildern

Deine Taten ab zu schildern,

Oh Annette, oh Annett´

niemals nur das Lied komplett

denn du lieferst stets zu Festen,

Epen, Dramen und Burlesken,

Unerschöpflich ganz & gar

Ach, die Muse rauft ihr Haar

Und der Dichter kommt von Sinnen,

womit enden wo beginnen?!-

Zart am Morgen früh im Osten

Phöbus kaum auf seinem Posten

hebt die fleißige Annett

Sich vom sorgenvollen Bett

104

Von Notburgas Lebenslauf

Schreib sie ein paar Seiten auf,

musst das Öl, das ihr entflossen

Eh sie noch Kaffee genossen,

wie man bei …gebraten

…andre Wundertaten;
Nimmt am Frühstückstisch hier Platz
Doch indessen, ach, indessen

Hat sie schon so viel vergessen.

Hier

Ein volles Portemonaie

Dort

Die Tasse voll Caffée

Hier

Ein Buch

Dort

Ein Etui,

105

Aschentazen

Hie
und

Hie

Cigaretten

Tüchlein
Band

Wechseln häufig ihren Stand

Jeder Winkel,

jede Ecken

dient zu Hinterlegungszwecken

Händeringend auf zum Flur
Tönts dann: Gott, wo blieb er nur?

106

Doch die Kragen, oh die Kragen!

Hiervon wäre viel zu sagen

Atlas teils, teils Moirée

Rein und blendend wie der Schnee,

drei Stück, chaque soirée,

Ein unendliches Gemäh!-

Auf, der Dichter sagt sich grausend,

wie viel hundert, wie viel tausend,

wie viel Meter Band gehen drauf

in des Tages langem Lauf!

Sollte einer sich beschmutzen

Gibt sie ihn sofort zum Putzen;
Ach mir schwindelt, wenn ich denke,

wofür nimmt sie nur die Schränke,

wo die Zeit um auch zu fragen

Soviel Kragen, soviel Kragen!

Um die Zeit der Vesper=Feier

Wallt sie dann im Autoschleier

Durch die Felder, wohl gelaunt,

Schaf
und

Schweine sehn´s erstaunt.

107

„Tages-arbeit; abends Feste;“
also denken viele Gäste;
doch Annette darf nicht ruhn,

sie hat abends selbst zu tun.

Denn wer soll uns musizieren,

Wird nicht Sie die Finger rühren?
Schwelgend, seelenvoll und so zart,

Spielt sie Reger, Chopin, Mozart,

teils nach Noten, teils auswendig,

fast so schön, als wär´s vierhändig.

Drum Annette, scheidest Du,

Schließt man gleich den Flügel zu.

Aber seufzest du Annette,

unter deiner Pflichten Kette,

nur dem schweren Tages=Lauf,

Eine Wonne blüht dir auch.
wenn bei Mitternächtigen Schlägen

Alle rings der Muse gepflogen,

und zum mindesten die Braven

träumen oder traumlos schlafen,

in der geisterhaften Stunde
macht Annette noch die Runde,

späht umher, ob irgend frei

noch ein Badezimmer sei-

Husch! Schon ist Annette drinnen

Und die Flut

Beginnt zu rinnen.

108

Plantsch!

Sie sitzt im Wasser drin,

froh wie eine Königin

Von dem Haupte bis zum Zeh

Spült sie ab das Erdenweh.

So! – nun wär auch dies vollbracht!-

Drum, Annette, gute Nacht!-

4. Gesang.

Viel noch wäre zu erzählen,

aber ich muß die Kürze wählen,

weil die unbarmherzige Zeit

nicht zu geben ist bereit

Von dem kühnen Büsten-macher

Wilder Leeuen Widersacher,

der aus Afrika herbei

109

kam für Hugo´s Conterfei

110

Von der Oper, die erklang

Mit Klavier und Zwiegesang,

und viel andern schönen Dingen

Könnt ich tagelang noch singen.

-Wie gesagt, die Zeit ist knapp;

111

Und drum bricht der Dichter

ab.

Nur noch unter Träumen lallend

Spricht er leise und verfallend:
„Ach, Verehrteste ich scheide!!

Doch zum Trost in meinem Leide

Denk ich: auch das längste Jahr

Eines Tages ist es gar
Und uns mit Sylvester=Fest

Zu gemeinsamem „Prost-Rest!“
Hoffen wir, das wir´s erleben,

Eben, eben, eben, eben!!

Rudolf Alexander Schröder

112

8.-11. Januar 1912 Maria Regina Hauff.

Fritz Hauff
Johanna –Elisabeth Hauff

9-11. Januar 1912 Wladimir Schmitz

Nanny Dürckheim Geislern

geb. Sauma Jelsch

13 -16 Januar 1912.

Carola Reck
22. Dezember 1911 – 20. Januar 1912.

W.A. Hildenbrandt 10-26. Januar 1912.

(Auf der Suche nach einer

Hütte die Raum hat, etc.)
Marie Theresens 4. Geburtstag mitgefeiert.

28.-30. Jänner 1912.

Berta Domonkos

113

3. – 5. Feb. 1912 Eberhard Stöckle

28.I. – 13.II.1912 Huberta Hügel

W.A. Hildenbrandt

In „kleinem Kreise“ vom 10 – 24./II.1912

Herzlichsten dank u. Gruß

Der abreisenden Herrin.

/Parole Potsdam./

W. u. B. Hildenbrandt 28. – 29./II.1912

(schon wieder, aber nur

flüchtig) via Brannenburg.

Emmy Smith Palmar 29/II – 2/III 1912.

Keszycki 11. – 13.3.12. in Abwesenheit der Herrin!
Auch Tata Tönne nahm sofort Reißaus.

22. März 12. Anna Haerlin

Albertine von Martens

Im März 1912.

„Nur unverzagt auf Gott vertraut,

es muß doch Frühling werden!“

114

Von 2 – 7 – April

Bodenhausen

Emmy Smith Palmar 5 – 9 April 1912

S. Jane Egar 1 – 27 April 1912

In die Vergangenheit schauen

In der Gegenwart …

In die Zukunft vertrauen

27 April 1912 Max Kolb

W.A. Hildenbrandt

Bine Hildenbrandt 29. April 1912

115

Im Waidwerk wie im Dichten

Taug´leider ich mit nichten

Drum kurz, der Dank für volle Güte

Zieht mit mir fort tief im Gemüte

2 April bis 4. Mai 1912.

Der Alberich (Lodzon)

Freifrau von Pappus, Tratzberg

geb. Freiin von Hügel

..Schenck-Notzing

Freiherr von Freys

Van de Velde

4.6.12. Al. Pohl

Elisabeth Pohl

Johanna Pohl

116

W. Steinitzer konstatier nach 2jähriger Reise um die Welt,

daß es in Neubeuern am schönsten ist.

20.5. – 7.6.

B. Frhr. von Reck 7. – 9.6. (Nussdorf)

Otto v. Stetten 15 – 18 VII.

Van der Capellen 23.V. – 20.VI

A v. Schillinger 15 – 21. VII

S. Jane Egar 7.-5. – 21.-6.

Mit schwerem Herzen scheid ich von hinnen.

Es grüsst uns in hohem Schlosse

Der Herrin liebe Gestalt.

Ob jung ob alt

Ob hoch, ob nieder,

Sie kommen wieder,

Preisend der Herrin gastliches Sinnen!

Hans-Karl 13. – 13.6.12.

117

The joy of truth, in spring=time.

Come once, and now again:

The trilling rules, in Sing=time,

The dancing feet,

That gaily meet,

Soft laughter down the chadowed lanes

When …are made, in Ring=time,

..once and …again.

But then anjoys … Fall=time
That must forever live

The friend…meant for All=time,

The eyes …

…sympathy!
Thanks constant: Lands the …

Souls …can enthrall-Time

Then most …live.
So; as smile, in Rest=time,

Within i book once more
My …all…Guest=time,

A …to-day

Would like me say!
Made …by the past thats´…

The … ist he Best=time,

…down, once more!


Johnsen Mathew April10 – June 22. 1912

118

Banki vom 10. Aug. 1911 bis 25. Juni 1912

„Arbeiten u. nicht Verzweifeln“!

Luli von Bodenhausen

Hans …18.X.12

Aquarell „ Berghütte – Bisika Staja – Mosorgebirge Dalmatien“
Max Kleiber 2/6 1914

In diesem meinem „Hotel“ gibt es keine Betten usw. dafür aber auch keine ZahlKellner, Zimmermädchen, Stiefelputzer u. Rechnungen. Als Schlafgesellschaft hat man sehr lustige „Puche“ d. sind kräftige, jedoch nicht selten salon= u. sportfähige, sechsfüssige Steinspringer. Tägliches Menu: Schafsmilch u. Kartoffel in Salzwasser gekocht, als Tafelgetränk Zisternenwassser. – Vorzüglicher Höhenkurort für Magenleidende.

Aus m. Erinnerungen vom Mosor 1904

Max Kleiber. München

120

Gabi …


Götz Berlichingen der ..

Louise Schenck

geb. van der Capellen

Maria-Johanna von …erin

geb. von Bredow-Briessen

W.A. Hildenbrandt 20 – 21. Juli 1912

Bine Hildenbrandt (Nachbarbesuch!)

Die kleine …July 20 -22-

Edward Robinson

121

Tempera „Einweihung des Marktbrunnens – von rechts Baronin Wendelstadt, Ottonie Degenfeld – Marie Therese im blauen Kleid mit Hut“(20. Juli 1912 18 Uhr)
W. Hildenbrandt 1912

123

Emmy Smith Palmar 20 – 232 Juli 1912

O v Stetten 20 – 22 Juli 12.

A v Schillinger 20 – 22 Juli 12.

Elly Dürckheim 20 – 22 Juli 12.

Wolf Dürckheim 20 – 22 Juli 12.

Sehr viel hatt ich schon vernommen

Von dem Zauberschloss am Inn

Doch als ich erst angekommen

Bezaubernd fand ich die Schlossherrin!

Henry van de Velde 28 – 29 julien 12

Stinshoff 30 – 31 Juli 12

124

Clara Prinzessin von Bayern 2/8 12


Maria Amalia Herzogin von Württemberg

Maria-Therese Herzogin von Württemberg

Margarethe Herzoginn von Württemberg


6/8 Graf Harry Kessler


6/8 Professor Behn

19/7 Aribert Gaisberg

13/8 Lotte Dürckheim

Fritz Dürckheim

125

10 – 12 VIII Elisabeth v. Reck geb. v. Preen

Hans von Reck

Wolf von Reck

7 – 15. Aug. 1912 Ernestine von Reck

16. Aug. 1912 W.A. Hildenbrandt

von 3 – 6 Uhr.

16 – 20 Nanny Dürckheim-Geislau

geb. Sauma Jeltsch

20. – 27.8. Heinrich Mutzenbecher

Einar Henneberg 26/27 VIII 12

Alfred Henneborg

Fritz Dürckheim

Elisabeth Dürckheim

26 ten 27 August 1912

126

Vicky Kauß XXII 26 – 27 ten August 1912

Jonge 26 – 27 VII 1912

27.8. …Ramae
M Ramae

P ramae A. Ramae…

27.8. Cécile Frfr. v. Doernberg z. Hansen

geb. Pappenheim

23.8.12 Olga Isenburg

Fery Herr von Grois

26 – 4.9.12 Isa Dürckheim

28 aug – 4 Sept 12 Henry van de Velde

3 – 5 Sept. O.H.H.

2 – 7 Sept. Emma Doertenbach

Helene Luise Doertenbach

8.9.12 … Paris

127

Gabriele Schmidt 7 – 9./1912

Bleistiftzeichnung, Esel & Pferd

Guten Morgen Chicky!

Gutem Morgen Dicky!


Gertrud von Döring aus Celle 3 Aug. – 17. Aug. 1912

Mit herzlichem Dank

Mit vielem Dank

Sandro von Doernberg

Louise Schenck 25 Aug – 21. Sept 1912

W. Steinitzer 19.8. – 24.9.12

128

16. – 24.9. Egon Beroldingen reist mit unzähligen Geburtstagsgeschenken, - den Gästen vom Heuberg und jeglichen Waidmanns = und anderen Dank an bedeutungsvollem Tage ab

18/25 9. 12.

Eberhard (Bodenhausen)

Von Herzen Dank für Alles!

Deriberta Gaisberg

29. Aug. – 27. Sept 12

Mädi Bodenhausen

18./29.9. 1912.

Irma Pappenheim 16 – 18 Oct.

Friedrich Pappenheim

129

Waldtraut von Beoleysch genannt Waldfrau scheidet mit schwerem Herzen u. dankt für die herrliche Zeit.

25.9. – 20.10.1912

Der wirkliche Schiki 13. – 20. Okt. 1912

Graf Fürstenstein

17 – 24/X Herzlichen Dank für die schönen Tage

Otto Gaisberg

28. X. 1912 – Grete Wiesenthal

Erwin Lang

28 X – 2 XI 1912 Gerty und Hugo Hofmannsthal

Nach den Stuttgarter

„Ariadne –tagen.

130

Aquarell, „Ein Omelette mit einer Überraschung“, in ihrem Tanz in „Bourjoi Gentilhomme“, das Vorspiel zur originalen Ariadne Portrait Grete Wiesenthal von Erwin Lang

132

9. Sept. bis 9. Nov. 1912

Anton Jos. Pepino

Marie Grois Kirchbach

7 hier 12/XI 1912

Richard Groisheinsberg

W. Steinitzer 16. – 18.II.12

W.A. Hildenbrandt 20. – 24. Novbr. 1912

Emmy Smith Palmar 22 – 23 Nov. 1912

Vielen Dank für die schönen Tage und die Waidmannsfreuden in Neubeuern und auf dem Heuberg

E. v. Eickhof Reitzenstein

7. – 25. Nov.

Gordy Reitzenstein

Frances von Berlepsch dankt sehr herzliche für die herrliche Zeit mit den vielen …und den Seelenfreundschaften.“ – War unendlich lange hier!!!
Unglaubliche Wanderungen nach Wendelstein, Heuberg im hohen Schnee – hoffentlich darf ich wiederkommen!

16. – 30. Nov

133

6. – 9. XII. 12 Eckard & Elisabeth Vo…

Herzlichen Dank für …Liebe!-

W.A. Hildenbrandt

18. Dezember 1912.

Helene Nostitz Wallwitz

27 – 30 dec 12.

Alfred Nostitz Wallwitz

20.12.12. – 1.1.13 Egon Beroldingen

23.12.12. – 2. I. 13 Eberhard

26-12-12 – 2 Janv. 13

Henry van de Velde

Hügel Ferdinand I. Kl. Theresianum

134

Pastell, Tempera Weihnacht 1912 auf dem Heuberg

136

Der Abstieg vom Wendelstein.
Silvester 1912
Episches Gedicht vom Verfasser

1.Gesang
Wendelstein, Wendelstein,
Leuchtest wie in`s Herz hinein!
Freilich, ja, das kann man sagen,

wenn man friedlich so zu sagen
ohne Kummer, ohne Klagen
In dem kraftbewegten Wagen
Sich nach oben fühlt getragen;
Warm verhüllt in wollene Kragen,
Mäntel, Tücher, Pelz und Decken,
Mützen, die uns halb verstecken,
Blickt man durch die Scheiben milde
auf entfernte Gefilde.-
Direktoren, gut bei Kasse,
Dichter erst- und zweiter Klasse,

137

Bürokraten
und Soldaten,
Frauen hold und jung nicht minder
und zum Schluss diverse Kinder,
saßen in der Bahn von Eisen,
auf den Wendelstein zu reisen.
oben war die Aussicht prächtig
doch das Essen niederträchtig.
Aber dennoch aß man mächtig,
pries den warmen Sonnenschein,
trank von rot und weißem Wein,
ziemlich viel in sich hinein.

Bis so weit war alles herrlich;
Freude herrschte wie erklärlich,
mutig schwollen alle Brüste
von verwegenem Marschgelüste,
und beseligt, kühn und munter
sprach man: “Steigen wir hinunter.“
Mancher freilich, der mit Rührung
ansah unsre Ausstaffierung,

mancher von den andren Gästen
auf des Berges höchster Vesten,
Der gesehn, wie die Stafette

nicht mal einen Bergstock hätte,
(Ganz von Nagelschuh`n zu schweigen,)
sprach: “Nun ja, es wird sich zeigen!
“Sicher ist in manchen Gründen
der beliebte Schnee zu finden
und ich fürcht` an mancher Kanten
stolpern diese Dilettanten.“
Und er schüttelte den Kopf.
Solch ein naseweiser Tropf!-

138

139

2.Gesang


Freilich, freilich, so zu sagen,
folgt jetzt und ein Buch der Klagen,
Schon die allererste Strecke
an des Abstiegs höchster Ecke
bringt hervor ein Bild zum Weinen
(andern will es komisch scheinen)
oben von der sichern Spitze
macht man drüber faule Witze.

Auch die unten vorgesprungenen
lachen drob aus vollen Lungen.
aber, aber voller Beben
sieht man in der Mitte schweben
Schröder mit verkrampften Beinen
angekrallt an steilen Steinen,
auf des Schnees blanker Kruste
schwindelnd, schwitzend, ohne Puste,
die Cigarre im Gesicht
stolpert niederwärts der Wicht.
Und hinwiederum auch Jene,

140

Nostitz`s liebliche Helene
schwankt beklommen, wie von Sinnen
auf des Abgrunds steilen Zinnen,
ach, was sagte wohl, Helene
säh er diese Schreckensscene,
sagte wohl Dein Großpapa,
Sagte wohl, Suworow da?
Bockelchen tut aufwärts langen,
um Helenen auf zu fangen.
Ach sie stürzt, das Gott erbarm,
in den starken Männerarm!
Und so geht es wenig munter
widerstrebungsvoll hinunter.
Eine Pause in den Qualen
bilden die Horizontalen.
Aber dann, oh weh! Oh weh!
Steile Lehne, Eis und Schnee?
Selbst die Meister der Besteigung

kommen hier in schiefe Neigung,
rutschen öfters etwas aus.
(Die „Norddeutschen“ sehn`s mit Graus)

141

Egon, der von Berges Kanten
in hauptstädtischen Gewanden
seelenruhig niedersteigt,
fühlt sich seitwärts abgeneigt,
rollt auf einer weißen Schiefe
zwanzig Meter in die Tiefe.
Dies war links. Auf rechter Seiten
kommt der Hofmannsthal in`s Gleiten.

Spricht der König der Poöten:
Gerty, ach, mein Halt ging flöten,

“Liebe Gerty, ach, ich rutsch,
Gerty, schau, schon bin ich futsch.“
In Gestalt einer Spirale
Rollet abwärts Hofmannsthale,

Gerty schreit
Wie nicht gescheit;
Und Helene

An der Lehne
Fühlt im Auge eine Träne,

142

Baut in ihrer Todespein
Nun auf Eberhard allein:
und er schleift sie mitleidlos
nieder in des Thales Schoß.
Doch was sollen meine Klagen
von dem Dichter Schröder sagen?
Blau und violett von Wangen,
Tut er wanken, straucheln, hangen,
Bis ihn Henry engelsgut
und v. Nostitz stützen tut.
Muse decke deinen Schleier,
Muse, dämpfe deine Leier,
sprich es nur zum Schluß noch aus:
alle kamen gut nach Haus,
wünschten sich ein „Prost Neujahr“
nach bestandener Gefahr.

143

Gerty und Hugo Hofmannsthal

29 XII 1912 – 6.I. 1913

Emmy Smith Palmar 4 – 9ten Januar 1913

Bette Murray Davey 7 – 11ten January 1913

Murray Davey

Annette Kolb 13 – 16.1.13

W. Steinitzer 4. – 20. Jan. 1913

Marie von Holleuffer 3/11 1912 – 7/2. 1913

Carola von Reck 20/1 – 26/2 1913

19. – 25.3. Egon Beroldingen

Constance von Rennenkampff

25. III 1913

Amata Schilling

25. III 1913

144

7 – 9 April 1913 Amalie v Bodenhausen

Klara von Boetticher

Tusche laviert, Kapelle am See, Campi (Baron Campenhausen)

Wenn in den Reigen, guter Stunden

Die letzte schweigend tritt und nun

Nach eingebornem Mass verbunden

Im schönsten Kranz die Schwestern ruhn,

Entsteigt ein Bild aus ihrer Mitte

Das über allen Zeiten schwebt:
Was mit uns liebet mit uns litte

In seliger Gestaltung lebt.

In dankbarem Gedenken: Werner Buddeike

22.IV.13

145

Mit herzlichem Dank

Hans Wilke von Bodenhausen

Foto Christian Leden

To

Baronin Wendelstadt the lady of

„Sunshine Castle“ with sincerest greetings

from

Christian Leden

146

24. – 27 April 13.

Drei Tage war der Hase gesund

Am vierten dann sein Leben schwund!

Waidmannsdank!

Egon Beroldingen

26 – 28.4.13… L. Frhr. von …erk mit herzlichstem Dank

3.8.VI 1913 ..mit herzlichem Waidmannsdank für die Böcke (2)

Annette Kolb 8 – 9 Juni

16 -20 III. 13 Hans u. Ella mit herzlichem Dank! Hans dankt …für die beiden guten Böcke!

Foto Christian Leden

147

Aquarell, Seilspringen CC 13

Carlo Courten Pfingsten 1913

Blanchara Courten

Yvonne

Tiny

Bitte deutlich schreiben!

148

Vater Schwartz dankt für die …Aufnahme in dem lieben Neubeuern

Mai 1913

..Rosa von Kranz mit …von Weihnachten bis 19. Mai 1913

Agnes Was..leben vom 12. März – 4. Juni 1913

Siegfried …11. – 13. Juni 13.

…M. Lowe 9 – 14 june 1913

Helen M. … 9 -14 june 1913

Fritz Gemmingen 13 – 14

Aquarell , Winterlandschaft, Campi (Baron Campenhausen)

149

Als fremder Gast kam ich in´s Haus

Und geh´so ungern nun hinaus

Als wär´.. ich …Wochen drinnen

Doch reisen geh´ ich ..ich war -

Ein Bild so schön, so hell und klar

Das nehm´ ich mit von hinnen.

Das Bild von Burg und Berg und Fluss,

den lieben Menschen, Freundesgruß,

Den

Dem Mondeslicht und Sonnenschein

Das wird noch oft …Herzen sein

Im ..und im

In Dankbarkeit

Martha Rettich

18. Juni 1913

150

Annie Gräfin von Schlieffen

Geb. Robert-… 26. Juni 1913

van der Capellen

15 Juni – 2. Juli

Luise Schenck

11.6. – 2.7. Egon Beroldingen, angehender Generalstäbler,

zieht hochbeglückt nach reizend durchlebter Zeit

mit 5 guten Böcken ab; …

Johnston Morton

…July 8th 191

151

reserviert Pepino

152

Bleistiftportrait

reserviert Pepino

153

14. – 20. Oktober 1913

Otto…Hügel mit herzlichstem Dank für die schönen Tage in Neubeuern

Mathilde v. Hügel desgl.

Anna Dürckheim 19 – 22. X.

Ohne Gott ankerlos

Ohne Gott arm und bloß

In Gott reich und groß

28 octber = 1913. M Kolb

„mit dem heutigen Tage die fertigen

Glashäuser gesehen, welche eine dauernde

Schmückung für das prachtvolle

„Schloß Neubeueurn“

sein werden!

24 – 29.X. 13. Otto Gaisberg

1. Novb. Konrad Degenfeld

16.10. – 4. 11. 13 Wilh. Steinitzer

Noch einmal im lieben alten Neubeuern, in dankbarer Rückerinnerung u. herzlichen Dank für die Gegenwart

Albertine v. Rappard

154

Viel herzlichen Dank für die wunderschöne Zeit

Magdalene Pepino

16 Oktober – 4 November 1913

Keszycki 1. – 12. Okt u. 31 Okt – 7 Nov 1913

„Wenns´nur all´weil so gang“

Wia´s nu do hot gangen!!!

10 Sept. – 7. Okt. In Hinterhör

7. Okt. – 9. November 1913 Schloß …

Pepino

Gelt´s Gott und

Segn´s Gott!

Trotz Regen – prachtvolle Tage und Stunden!

Innigen Dank für Alles!

Kistler Karl 6./8. XI.13.

Dank für die wunderschöne Zeit.

15. Okt – 11. Nov. 13.

Deriberta Gaisberg

155

von Kichingen

9-23/XI. 1913

Marie Grois Kirchbach

Richard Grois Seinsberg mit vielem Waidmannsdank

Nora Grois genannt black devil

Mit innigem Dank für wunderschöne Wochen und Monate

Agnes Was…schleben

1.7. – 12.8. Hinterhör 7.10. – 17.10 Neubeueurn

15.9. – 7.10. Hinterhör 13. – 24.11. Neubeueurn

Luli von Bodenhausen

156

Tusche Sepia laviert, Müller Hofmann 2. Jan. 1914

157

Foto Grete Wiesenthal und Hugo von Hofmannsthal in Stuttgart

(Ariadne Aufführung)

Gerty und Hugo von Hofmannsthal

…nur 28 II – 2 I

Henry van de Velde 26, 12 13 – 2-1-14

Müller Hofmann 30.12.13- 2.I.14

158

Tempera, Landschaft

RA Schröder 28.12.1913

2.1.1914

28.12. – 2.1. Egon Beroldingen

8.1. – 9.1. Lina Borchardt

Rudolf Borchardt

26. XII 1913 – 7. I. 1914 Karin u. Hans Wilke Bodenhausen

160

Weihnachten 1914

Die Zeit, verehrtes Publikum,

Die Zeit ist wieder um

Vorbei, verlebt und abgethan;

Und neues rückt nun auf dem Plan.

Doch was wär unter all dem Neuen

So schön als Weihnacht in Neubeuern?

Zumal wenn Petrus uns begnadet

Und uns in Schnee von oben badet,-

Drauf wir mit Rodeln, Latteln, Schlitten

Vergnügt und stolz umhergeglitten

Sogar bei Heiselers an der Leiten

Läßt mancher sich zum Ski verleiten.

O Unfug! Dummheit ohne gleichen!

Was giebts? Gebrochenes oder Leichen.

Erst schieben sie, dann holpern sie,

Dann rutschen sie, dann stolpern sie

Dann fallen´s um,

S´ist gar zu dumm!-

Der Gerty tut das Schnaufen weh,

Dem van de Velde die linke Zeh,

Der Egon bricht den rechten Daum,

was soll es? Ich begreif es kaum.

Nur Sie, nur Sie,

die Ottonie

Sie hat den Pli,

Sie lernt das Schi
Hingegen ich, der ich das schreib

Fern von dem Schi-bebrettern bleibe.

Ich hab mein Füß und mein Gebein

Viel lieber ganz als kurz und klein.

Denn schließlich sag ich und mit Fug:
Ich bin mir selbst Natur genug!

161

2.1. – 6.1.14. Wilh. Steinitzer

Eberhard Bodenhausen

22. XII. 13. – 9.I. 14

davon nahezu 2 Wochen im Bett oder am Zimmer

Herr & Frau Wolff 10.1.14 – 12.1.14

Marcella Wolff 10.1. – 17.

Tusche Sepia laviert,

Variation eines nicht mehr unbekannten Themas

Müller Hofmann

I.14. – I.14

162

…Pappus 26 – 29.I.14

Eck Pappus

Vernehmet Kinder und spitzt die Ohren!
Es wird Euch heute eine schöne, und zugleich wahre Geschichte besch…

Welche, in einer schlaflosen Nacht, ein Dichter in Versen dann zu Papier gebracht!

Höret u. Staunet!

„Frau Recka´s Schlittenfahrt“.

Ort der Handlung: Umgegend eines herrlichen Schlosses am Inn.
Zeit der Handlung: Gegenwart
Personen: Gräfin Mutter Degenfeld, Baronin Wendelstadt, die Heldin des Poem´s Frau R, ein philosophisch angehauchter Kutscher, zwei Pferde, ein Schlitten u. viele Rehe und Hasen.

Frau Julie frug Recka am Lichtmesstag,

ob sie wohl eine Schlittenpartie riskieren mag?

Frau Recka ist gar ein beherztes Weib,

Sie antwortet: „Jawohl!“ – „Grad zum Zeitvertreib!“
Sie hat wohl in ihren jüngsten Jahren und Tagen

Viel böse Franzosen u. Turcos im Krieg erschlagen.

Oder gar auch von ihren bäumenden Rossen,

Manch´türk´sche Kürassiere herunter geschossen.

Zur Sache denn! – in unserem Schlittenchaisle

Begegneten wir viel „herzigen Rehle und Hääsle“.

Die dachten: Jetzt kommt die Carola von Reck,

Die thut uns nix, da laufen wir gar nicht weg.

Und weil sie die für eine ausländische Dame hielten,

So ästen sie weiter und blieben ruhig in den schneeigen Gefilden

Frau Recka aber schwelgt´ín himmlischen Höhen.

So viele „nette Rehle u,. herzige Hääsle“ hatte die noch nie beisammen gesehen,

ausser vielleicht im Thierpark zu Hellabrunn.-

Dort macht sie sich gern zu schaffen u. zu thun.

26 Pfennig hin und 25 Pfennig zurück,

das ist nicht theuer und bringt manchem Vieche Glück.

163

So.z.B.! Wenn sie, mit Obst, Nüssen und Kuchen beladen,

Durch den Schnee sich kämpft bis über die Waden!!

Nur eines macht der „Mutigen“ viel Bangen:

Das sind die ekelhaften, nasskalten Schlangen.

Solche Viecher sollte man überhaupt nicht fangen.

Zum mindest nicht nach Europa importieren,

Weil die dummen Dinger einen bloß chicanieren.

Carola hat aber noch ganz andere Seiten (nicht die Besten!)
Um jedes nette Rehle und herzige Hääsle „thät“ sie uns neiden

Denn wenn wir Ein´s sahen, das sie nicht sehen kunt´,

Dann ward sie sehr böse! – Dann wird´s ihr zu bunt.

Und grässlich schwingt sie die zornig geballte Faust,

Dass einem Hör´n ..Sehen vergeht, und es Jedermann graust.-

Am Liebsten wär´sie wohl aus dem Schlitten gesprungen

Und hätt Rehle u. Hääsle mit Liebkosungen umschlungen.

Und mit schwachem Arm, der keine Injektionen verträgt,

der edlen Thiere des Waldes gepflegt.-

Aber gar so leicht geht das nicht! – „Ich komm´ja nicht weg!
„weil ich bis an´s Herz hinan in einem docken Pelzsack steck´.

„Und, auf der Schlittenbahn liegt, anstatt Schnee, oft nur Dreck!

„Und wenn ich ausrutsch´und setz´mich nieder?
„Und auch mein Rock wird mir verschmiert,

„So dass gar nichts mehr zusammen harmoniert.
„Auch die anderen Kleider werden verschandelt

„Thu´s nicht Recca!! Es wär´unklug gehandelt“.

So dacht Frau Recca mit tiefem Sinn
und blieb also doch ruhig im Schlitten drin.

„Es sieht schließlich doch auch viel nobler drein

„Komm´ich, reinlich gekleidet, in´s Schloss hinein“.

War sie noch moppert´, weiss Gott allein!
Es kann ja nicht jedermann Hellseher sein.

Und sie lächelt nochmals mit arger List

Und denkt:“Recka! Bleib im Schlitten, wie Du bist“.

„Dort oben, im Schloss, wird ein warmer Ofen Dir brennen (gleich einem treuen Ma…)

„Und einmal musst Du Dich von Rehle u. Hääsle doch trennen!!

Also!

164

Nun kommt diese Schlittenfahrt leider schon zum Schluss,

Weil der Müssigbrot seine Gäule schon nach dem Schloss

wenden muss.

Die Pferde waren indessen 2 Stunden gelaufen

Und der Kutscher schmiss den Schlitten nicht über den Haufen,

(Gott sei Dank!!)

Das letzte, was Frau Recka noch ergötzte, war ein Kätzlein,

das, bei ihrem Anblick, über Zaun u. Busch hinwegsetzte,

Obwohl Recka behauptet:2 Die Hundele und Kätzle“.

Sind meine besonderen Schützling´u. Schätzle“. (Wer´s glaubt?)

Denn „Muscadin“ hatte uns schon gesehen

Dass er sie schier um´s Gleichgewicht hätt gebracht.

Jetzt herzlichen Dank und Gruß! u. viel Vergnügen!

Bis wir uns wieder einmal in den Haaren liegen.

(Pardon!! – Wollt sagen:“zu sehen kriegen“.)

31. Jan. – 3 februar 14. Mops Stetten

Mädi Bodenhausen 21. Dez 1913 – 8.II.14.

Dies Mal war´s eine gesunde u. frohe Zeit,

viel Sonne u. Schneeherlichkeit

nicht zu vergessen Der Rodel u. Ski

bis der Seppel scheidet mit lahmem Knie.

165

Christa Bodenhausen

Sagt leb wohl liebe Sisi und

Liebe Ottonie, es war schön
in Neubeuern
15. Dez. 13 – 16 febr 14.

Frances von Berlepsch d. 17 – 19 Febr. 14.

wurde in Kufstein abgepaßt und verbrachte reizende Stunden

23/23. von Stetten

Walter Lampe 20/23. II. 14

Ludwig von Hofmann

Elli von Hofmann

Emmi Heiseler

Henry Heiseler

Müller Hofmann

166

Keszycki 17 – 24. Febr. 14

W. Steinitzer 21. – 25. Febr. 1914

Carola gen. Rekka 21. Nov. 1913 – 26. II. 14.

Emmy Heiseler 21 – 23 März 1914

W. A. Hildenbrandt 21 – 23. März
(als Arbeiter)

Karola 28. März bis 3. April 1914

Else Cochrane April 3 14.

…Tatman

Marcella Wolff

Hanna Wolff

Werner …

Maria van de Velde

öfters Mémé genannt

7.2. – 7.4.!!!
1914

167
Ao 1914

Aquarell, Tusche

Der Kirchgang

Fahrt zu!!! Wir kommen sonst zu spät!

Also auf nach Hohenaschau

168

Man ist des süssen Weines voll!

Die Fahrt geht schneller als sie soll!!

Ach liebe Julie es war eine wundervolle Predigt!

Mit Gruss von Balthasar Campenhausen

169

Der Laufsport

Wie er sein soll

Auf richtiges Atemholen

-System Reichenau- ist

besonders zu achten

Das edle Waidwerk

Wird mit Erfolg nur

Vom Grafen ausgeübt.

170

Die Kampenwand Tennis

sufriert wieder mal
mächtig!

Mutter Nil

7. - 16.4.14 Egon Beroldingen

7. - 16.4.14.
Wir müssen scheiden: die Pflicht uns ruft-

Von Bergesfreud und Sonnenluft,

Von gütiger Frauen liebem Walten,

Mags uns auch fester als Stricke halten.

Das Kinderlachen, dies reiche Glück,

Das laß´ ich am schwersten von Allem zurück

So „zieht“ die „neue Kinderfrau“

Ihr trauriger Walter von Reichenau

171

W. Steinitzer 9. – 21. 4. 14.

Emmy Smith Palmar 9-25.4.14.

Der Peter Schwartz dankt herzlichst für die schöne Zeit …März bis zum 28ten April 1914…

Annette Kolb 26 – 30 April 1914

W…

Antonie v. Beaulieu Marconnay 2-5.5.14

geb. von Krosigk

Anni von Beaulieu Marconnay 2. – 5. 14.

Eck Pappus 9/11. V. 1914

Elisabeth Vopelius 10/13 Mai 1914.

Eduard Vopelius 10/15. Mai 1914.

(Er …)

Mädi Bodenhausen 2. – 20.V.14

Dove è il cameriere

Hans - Wilke Bodenhausen

172

Eck Pappus 30 – 31. V. 14.

MKleiber Prof. vom 31/5 bis 2/6

1914.

Herzlichen Dank für liebe Aufnahme und

freundliche Atzung.

Eine Fachsimpelei

Bei Regenwetter

Tusche laviert

Entwicklung eines architektonischen Motives

Nicht nach Darwin, sondern nach persp. Regel

von einem alten Perspektivikus.

Schloss Neubeuern. 21 Juni 1914.

173

Eck 30.V. / 2. VI. 1914

Herma, Meggi, Geri Pappus. 30. Mai – 2. Juni

Stinshoff 4 – 6/VI 1914

Auguste Stinshoff 4 – 6/VI 1914.

1.6. – 7.6. Egon Beroldingen

15 – 18. Juni Frau Emilie Göbel Meran

19 – 25. Juni Hans …mit herzlichem Waidmanndank! 5 Böcke

ganz große Klasse!

Fritz Gemmingen

Mit herzinnigem Dank, scheidet

Nach …sonnig schönen Tagen

F. N. Brandenburg

…Dresden v. 29/6 – 1/7 1914

174

Goody Reitzenstein

24. Juni – 2. Juli 1914

Alix Philipp Reitzenstein

Schicky 22. Juni bis 4. Juli 1914

Paula Keszycki

19.6 – 2.7.1914

Haas-Heye

Papi Mosch 25 Juni – 8 juli 1914.

Johannisfeuer die Bergketten …

Hans Sachsens Flieder die Mauern

umfrieden-

Glühwürmchens Spiel im Rosengeäst:
„Sonnenwendfeier –

Erinnerungsfest! –

Otto Haas-Heye

Johannistag Juni 1914

Wenn ich die Tage hier

überblicke sehe ich nur

175

Sonne, Blumenfülle und

Wiesengrün – hör ich nur

liebevolle Töne wie

Glocken und …

-fühle ich wie ein

tiefes Glück nur Liebe

und Friede ringsum mich

her.

Danke, tausendmal Danke,

Tora Haas-Heye

Ottora, Johannes und Libertas

4.VI. – 10.VII 1914

176

Maria van de Velde

18.1. = 24.1.
1915

Werner …

24.1.15.

Puppie van de Velde

23 – 24.1.15

Zu dankbarer Erinnerung

an die liebevolle Pflege

im Schloß Neubeuern

5.I. – 29.I.15. …

Gefang. Lager Traunstein

Geprüft und freigegeben F.a.

Gefangenen Lager

Traunstein

Empf. 16.Febr. 1915

177
Die Leiden
Des

Ano nicht mehr ganz jungen 1914

Campi

Nichts ahnend sass die Campenwand

Und hielt den Löffel in der Hand

Beim Mittagstisch in Hinterhör

Gar niemand dachte an Malör

Die Madi sass ihm vis à vis

Sie war so lieblich wie noch nie.

Doch sieh!

Das Aug das immer wacht

Hat eilig sich herangemacht

Und hält in dienstlich stre[n]gem Ton

Das weiter folgende Sermon:

178

Geehrter Herr Baron v. Campi!

Sie haben hier vorm Haus mit Lampi

-ongs und noch anderen Raketen

Dem Volk aufs Hüneraug getreten

Auch Oesterreichens treue Wachen

Ham Sie verhönt mit frechem Lachen

Infolge dieser Eigenschaften

Hab ich Befehl Sie zu verhaften!

Im Namen unsres alten König

Muss ich bestimmt darauf beharren

Mit mir nach Rosenheim zu fahren

-Zwei Männer, Frauen u. auch Mädchen

Sangen beim Durchzuge durchs Städchen

„Lieb Vaterland magst ruhig sein“ und

andre Patriotsche Sachen

Die Volksschullehrern Freude machen.

Doch Campi macht sich nichts daraus

geht stolz und ruhig gradeaus.

In Rosenheim zu den Soldaten

War Campi nun hineingeraten

Gar furchtbar tobte der Major

Dem Campi kam es komisch vor

Da er ja wirklich nichts verbrochen

Doch der Major war streng u. hart

Vermutlich war das seine Art!

Der Campi musste wieder weiter

Die Sache wurde wenger heiter,

Denn in ein Haus mit sehr viel Eisen

Tat man die Campenwand verweisen

Und traurig sieht die Campenwand

Vom Tisch aus in das ferne Land

4 Tage gingen so dahin

Gar trübe wurde Campi’s Sinn

Doch eines morgens in der früh

Wurde die Campenwand gebeten

’Ne weitre Reise anzutreten.

179

Im Extra-Abteil heitren Sinns

Fuhr Campi jetzt nach Mühldorf hin

In strenger Obhut des Gendarm

Doch diesen kriegte er bald warm

In Mühldorf in dem Stadtgewahrsam

war man mit Freundlichkeit nicht sparsam

Da[s] Essen gut, der Wächter nett

Und abends auch ’ne Cigarett

Des andern Morgens ging es weiter,

Die Sonne schien, die Gegend heiter

Doch dies Mal fuhrn sie nicht allein

Ein heilger Pater fand sich ein

War freundlich schmutzig etwas dick

Mit einem liebevollen Blick

In Neumarkt, wo der Bummelzug

aus gänzlich unbekannten Gründen

Den Anschluss nimmer konnte finden

Da sassen Sie ganz wohlgemut

Und taten sich an Kaffee gut

Es war schon Mittag! und am Morgen

Konnt man den Magen nicht versorgen.

Weiter bis Landau ging es jetzt

Wo Campi man dann ausgesetzt

Und siehe da! in das Gefängnis

Gings abermals voller Bedrängnis

180

Mit nur zwei Würstchen und ’ner Halben

Sieht Campi traurig nach den Schwalben

Und wieder kaum vorbei die Nacht

wird er aufs neue fortgebracht

Und weiter geht es unve[r]wand

Nach Passau an den Donaustand

O Passau! schöne Donaustadt

wie hab ich dich so gründlich satt!

Auf hohem Berg, von nichts umgeben

Sieht man die Festung sich erheben

Im Frieden dienet dies Gebäude

Für die Soldaten und die Leute

Die frevelhaft mit dem Pistol

Der Ehre Flecken wollten putzen!

Jetzt aber sassen da drei Dutzend

von Polen, Juden u. Hebrähern

Die schon von je dem Russen-Zaren

Doch auch ein Dorn im Auge waren

In ihre Mitte, wie charmant,

Steckte man jetzt die Campenwand

Die Landschaft draussen war seh[r] schön

Nur konnte man nichts von ihr sehn

Um sich an Aussichten zu laben

Muss man dazu ein Fenster haben

Doch diese gingen, wirklich blöde,

Zum Hof hinaus, der kahl u. öde. -

Zwei Kochgeschirre als Couvert

Kriegt jeder, was durchaus erschwert

Des Essens altgewohnte Uebung

Auch sonst erfuhr so manche Trübung

Der Appetit, da schlecht d. Nahrung

Doch Campi wusste aus Erfahrung

Dass nur wer richtig sich verhält

Dem hohen Militär gefällt.

181

4 Stunden bei des Tages Hitzen

Ward man hinausgeführt zum Schwitzen

Im Festungsgraben auf u. nieder

Bewegte träge man die Glieder

Nach einem Monat hiess es – hei!

Jetzt werden wir wahrscheinlich frei

Ins Städtchen Traunstein solln wir kommen

Und werden leben wie die Grafen

Privat in Polsterbetten schlafen!

Die Zukunft meist im Dustern ruht

Das war auch diesmal leider gut

Nach 19 Stunden Fahrt per München

Ko[nn]t man sich wol was bessres wünschen

Als das was Traunsteins Magistrat

Zum Wohnraum uns bereitet hat

O! ich vergesse das nie wieder

Entsetzen lähmte unsre Glieder

Als wir um 3 h bei der Nacht

Bei Regen zur Salin' gebracht

Ihr seht, wie der Palast beschaffen

In dem wir künftig mussten schlafen

300 waren jetzt im ganzen

Ausser den Läusen u. den Wanzen

Denn die gab es im Ueberflusse

Zur Completierung des Genusses

Der Staatlich Deutschen Zwangsversorgung.

Doch jeden Abend folgt ein Morgen

Auch in den allerschwersten Zeiten

Die Stunden emsig weiterschreiten.

So kam denn auch die Campenwand

Ins goldne Freiheitswunderland

Aber an einem Gängelband,

fürs erste, von 2000 Märken

Um die Anhänglichkeit zu stärken!

Denn nur zu leicht spürt in der Brust

Der Mensch im Frühjahr Wanderlust.

Gezeichnet und gedichtet

im Frühjahr 1915

von B. v. Campenhausen

182

Aquarell, Pastell „Jagdflieger, Bombardierung“
W. Hildenbrandt

183

Bleistift, Aquarell Walter Hildebrandt

Zum Geburtstag 1. März 1915

„Der kleine Feldgraue“^^

Christa Bodenhausen & Marie-Therese Degenfeld

184

Grüss Gott, da bin ich!

Únd ich komme

wie´s scheint wohl noch

zur rechten Zeit.

Reist man per Luftschiff

Auch ganz schnelle

So ist´s von Frankreich

Doch recht weit.

Ich liess mich aber

Nicht verdriessen,

ich soll ja doch

die Sisi grüssen

von draussen, denen

an der Front,

und sehr viel Glück

und schönes sagen,

sie tut sich ja

für uns so plagen

und hilft mit

opferfreud´ger hand,

mit Hab und Gut

dem Vaterland.

Viel Krieger

Pflegte sie gesund,

die taten es und

draussen kund

und priesen hoch

von früh bis spat,

die heut hier Geburtstag hat.-

Als ich am Rhein vorüber fuhr

Am Niederwald, da winkte mir

Mit zarter Hand Germania zu

Ich landete sodann im Nu.

Da hat Germania so gefleht

(weil es zur lieben Sisi geht)

„Ich möchte sie doch

Mit mir nehmen“.

Germania:
Das tat er denn.

Ich müsst mich schämen

Wenn ich nicht

Gratulieren wollte

Nicht Glück und Segen

Wünschen sollte

Zum heut´gen Tag

Und ferner noch.

Beide:

Hoch uns´re Sisi!
Hoch, hoch, hoch!!!

W.A. Hildenbrandt vom 9. – 13. / III.

16. – 18. / III. 1915

185

Frances von Berlepsch d. 15 – 17 März 15.

Hildegard von Windheim

geb. Berlepsch 15. – 19.3.15

Ottilie v. Schanzenbach 22 – 23 März 1915

Hertha Schanzenbach 22 – 23 März 1915

Thilda Schanzenbach 22 – 23 März 1915

Leopold Feichtmayer Off. Stellv.

Res. Inf. Rgt. No. 2 2 – 27 März 15.

Josef Reile Inf. Leib=Reg. 18 – 31 März 15.

Otto Beutel Grenadir Rgt. 2. Stettin. 18 – 31 März 15.

Wilhelm Schmidt …Kgl. Inft. Rgt. No 12

15.II. – 3.4.15

Berta Pfetten 5. IV. 15.

Emmy Smith Palmar 3 – 8.IV. 15.

186

Es braust ein Ruf wie Donnerhall,

Wie Schwertgeklirr u. Wogengroll,

der Feind brach ein in deutsches Land;
Wir werfen ihn mit starker Hand.

Lieb Vaterland magst ruhig sein,

sollt´ auch die Welt voll Teufel sein,

dich schirmt ein Gott u. dein deutsches Land.

Mit Gott für Kaiser u. für Vaterland!
Durch Millionen zuckt es schnell

Und alle Herzen lodern hell.

Doch Deutschland dienen Stahl u. Erz,

Wir schauen hoffend himmelwärts.

Lieb Vaterland magst ruhig sein usw.

Gen Ost u. West die Woge …

Die Banner flattern doch im Wind;

Und Deutschland ward ein einig Herz

Zu tragen Kriegesnot u. Schmerz.

Lieb Vaterland magst ruhig sein usw.

So lang ein Tropfen Blut noch fließt,

So lang ein Weizenkorn noch sprießt,

So lang hofft das deutsche Herz

187

Die Mauer steht, der Feind erbebt

..deutscher Kraft, die sich erhebt

Und schleudert Tod in Feindesreich u.

Hurra! Wie Wetter schlägt es ein!-

Zurück der Feind und wir voran!

Wir kämpfen mutig Mann für Mann,

Bis das der Feinde Kraft versagt

Und uns ein neuer Friede tagt.

Liebe Vaterland magst ruhig sein,

Sollt´ auch die Welt von Zweifel sein,

Dich schirmt ein Gott u. dein deutsches Land.

Mit Gott für Kaiser u. für Vaterland

1914 -15

Ach die Zeit ist durchgegangen, larida!

Ich kann sie nicht wiederfangen, larida

Gar so schnell ist sie entronnen, larida

Doch ich habe viel gewonnen, larida

188

…ist mir ihre Sache, larida!

Drum ist´s besser, daß ich lache, larida!

Müßt´ich heut nicht …leiden, larida

Könnt ich´s morgen nicht vermeiden, larida.

Liebes … sei zufrieden, larida!

Miese Zeiten gibt´s hinnieden, larida!

Ist die … dir entlaufen, larida!
Einmal muß ich doch verschnaufen, larida!

Drum so hoff ich auf ein „Wunder“, larida!
Und sing frohe Abschiedslieder, larida!

Sing mit dankerfülltem Herzen, larida!

Euch mein Larida

Die „

Waltraud von Berlepsch

Genannt die Waldfrau

vom 17. Februar - 2. Mai 1915

189

14. April – 6. Mai …

Tausend tausend Dank für

All´das Schöne und Gute

In diesen märchenhaften Frü

lingstagen u. hoffentlich

„Auf Wiedersehen“ im August

E. H. Lucas Major Knl. – Inf. 21.

v. 7. – 11 V. 15

mit allerherzlichstem Dank u. Wiedersehen

im „glücklichen“ Frieden!

7. – 22.5. 1915 Mit dankschuldigen Herzen scheidet

Von dem herzlichen Schloß Neubeuern, in dem er

Durch die liebevolle Pflege die beste Erholung

genoss.

Josef Leuney

Für das Leben im …, das ich vom 10. – 22.V.15. genießen

Durfte, ein herzlich vergelt´s Gott.

H. …

190

Ich habe in schwerer Zeit in …Neubeuern…

Liebe und Freundschaft genossen und

Danke dafür der lieben Schloßherrin und all ihren

Lieben, die Gott in seinen allmächtigen Schutz nehmen solle.

H von Schwartz

Für die so schönen Tage in Neubeuern

Herzlichen dank

Pfingsten 1915 Puppie Marcella

Karola, genannt Recka vom 22 – 31. Mai 1915

Möge stets ein freundlicher Stern über

diesem Schlosse …

mit diesem Wunsche scheidet schwer und in

…Dankbarkeit für Aufnahme und Pflege

Max von Schilcher 9.-30.V.15.

191

Aquarell, Tusche Ostbau Schloss Neubeuern

Ein herzliches „vergelts Gott“ für die schönen Tage

vom 10. Mai bis 7. Juni 1915.

Vizefeldmar. Fritz Stein

192

5 – 8.12.14 Puppie van de Velde

Marcella Wolff

Karola vom 23. -30. Dezember 1914

Voll dankbaren Herzens scheidet auf ein frohes

Wiedersehen hoffend

Else Rosa v. Kranz


12 – 13 Dez. 14 Adele Würth mit Söhnchen

11. – 15. Dezbr. 14. W.A. Hildenbrandt

Wieder mal als Quälgeist da, bildet sich sachte

zum Schnellmaler aus, (gleich mitzunehmen“)

Viel Dank für liebe Gastfreundschaft

Gertrud von Wöring von Partenkirchen nach Berlin

In Neubeuern vom 6ten bis 10ten März sehr gemütliche

Tage verlebt

193
10. – 12.

11/12 VII Egon Beroldingen

Von der heutetour Mendel – Kirn – Dolomitenstraße zurück

mußten wir alle bekennen, daß wir keinen schöneren Fleck

fanden, als dies einzig herrliche Neubeuern

Philipp Reitzenstein

10.6 – 13.7.14.

W. Steinitzer

9.10. – 12.10.14

Das Böse hassen

Das Kleine lassen

Das Gute thun

Im Schönen ruh´n!

Nachdem ich das letztere ausgiebig

gethan, scheide ich mit dem innigsten Dank

Neubeuern 12.10.14 Karl Schüler

194

29 Oct – 4 Nov 1914 (Allerseelen u. Hubertus)

Selbst in der ernsten traurigen Kriegszeit hat sich der

Alte Zauber Neubeuern´s u des Heubergs bewährt

Man fühlt sich in eine bessere Welt versetzt,

alle Sorgen, alle Erdenschwere schwindet u es bleibt

nur der eine Schmerz, dass man der jetzigen

beglückenden Fee nicht auch das Glück

zu bringen vermag.

Wilhelm Auberlen

1. Januar 1915 Enrico Rosa bis 6. Januar

1915

Tausend Dank für die herrlichen Osterferien

in Neubeuern

Puppie van de Velde

25.3. – 12.4.15

Marcella Wolff

Hanna Wolff 10 – 12.VI. 15.

195

Stinshoff 7/VI 15

Eduard Vospelius 27. – 29. Juni 1915

Hanna Blumhardt 27. – 29. Juni 1915

Eberhard

29 – 1.7.15.

Karl Schwartz – Braunschweig

30/6 – 1/7 1915

Schenck : 25 Juni

10 Juli 15

Mädi Bodenhausen

29. Juni – 9. Juli

Nach schweren Tagen

196

Annette Kolb 12 – 24 Juli

Emmy Smith Palmar

Juli

Wilhelm Auberlen 10 – 14 August 1915

Mit innigem dank schwe-

rem Herzen scheidet von hier


Genannt „die Turten“

28.VI. – 17.8.1915

Jerry 30. Juni – 27. September 1915

Puppie van de Velde

9.7. – 15.10.15

197

Tusche laviert, „Kirche mit Rot Kreuz Fahne und Rettungshund“

Baron Campenhausen

198

Berta Pfetten 17 – 20 Nov 15

In dieser großen, ernsten

Kriegszeit fühlte ich mich

so wohlgeborgen im geliebten

Neubeuern u. ziehe schweren Herzens

heute wieder hinaus. Der gütigen

Schloßherrin u. all´den Freunden

Von Herzen Dank für Alles!

Deriberta Lili Gaisberg

17. Aug. – 21. Okt. 1915

13. – 15.X. Rudolf Sack

199

Dietrich zu Wied

Keils

Neubeuern, 24. – 29. Oktober 1915

Doppelt schwer wird mir diesmal

das Scheiden, denn ich trenne mich

nicht allein von der gütigen Schlossherrin

und Freunden sondern auch von meinen

Schützlingen im Lazarett

Emmy Smith Palmar

15. IX. – 12. X. 1915.

13. – 15.X. Rudolf Sack (wundervoll eingetragen)

200

Schicky

Paula von Keszycki

31.10. – 10.11.15.

Emmy Smith Palmar

10.11.15.

Mary (Kindermädchen)

January 7th – 1910

November 4th 1915

With love & depp gratitude

+ many memories -

201

Vanny Dürckheim Geislern 18. – 29.11. 1915

geb. Sauma Jeltsch

Ludwig Dürckheim Geislern 27. – 29.15.

Manfred Carl Heinrich

20. Juni 1915 – 20. Okt.

Waltraud von Berlepsch vom 5. – 6. Dez. 1915

Hilde Fitzau 5. – 6. Dez. 1915

Aus den geplanten 8 Tagen, wurden

nun 4 Wochen, die ich in dem herrlichen

Neubeuern verbringen durfte. Schön, liebe

Wochen waren es, an die ich stets mit

dankbarem herzen bedenken werde

Vanny Dürckheim Geislern

den 18. Dezember 1915.

202

Mit vielem herzlichen Dank für die wunderschönen

Tage

Ludwig Dürckheim Geislern

genannt „Bubi Herr Baron“.

23.-26. Dezember 1915

Daß ich dieses zauberhaft, schöne Weihnachts

fest hier verleben durfte, erfüllt mich

mit heißem Dank. Es wird zu den schönsten Erinnerungen meines

Lebens zählen

Vanny Dürckheim Geislern

geb. Sauma Jeltsch

23 – 26 Dezember 1915.

203

Am ersten Jagdtag is´ ganz schön gangen,

am zweiten aber “stier“. S´Christkindel war

a recht brav und ich wird mi bessern.

21.XII – 30 XII.15 Fery

2 Feldpostkarten11.bayr. Res.J.Brig.

Weihnachten 1914

Vielen herzlichen Dank für das Paket und gute Feiertage Ihr M.H.

Gutes Neujahr!

204

Für die liebevolle Aufnahme während

der zweiten „Kriegsweihnachten“, die ich sonst

einsam zu Hause verbracht hätte, sage ich

meinen innigsten Dank

2. Jan. 1916 Berta Pfetten

27.XII. 15 – 2.I.16 Ger Pappus

Dank für die schönen Tage und komme

Gerne wieder Cherie Papus

Meggi Pappus Herma Pappus

Mit innigem Dank für die schönen

Weihnachtsferien Jan Pepino 23.XII.15 – 5.I.16.

Lotte Pepino

23.XII.15 – 5.I.16.

Die mit meinen Lieben, im

Schlosse vereint verlebten schönen

Weihnachtstage, werden mir eine

dauernd liebe Erinnerung bleiben.

mit innigstem Dank

Magdalene Pepino

23.XII.15 – 6.I.16

205

Karola Reck 23.12.15 – 7.1.16

Ellen …

4.-12. Januar 1916.

Wenn man ein Jahr die Gast-

freundschaft eines Hauses genossen

hat, so fehlen Worte des Dan-

kes. Ich bitte, daß ich mein

ganzes Leben Freud´ und Leid

mit Neubeuern und seinen

lieben Bewohnern teilen darf.

18. Februar 1915 – 1 Februar 1916

Hans Carl Frhr. v. Pfetten Arnbach

Leutnant im k.b.h.s.R.R.

206

Wie oft schon, mit fast 25 Jahren

hab´ich das Trennungsweh empfunden;

Doch nie so schwer wie heut´

den Mut zum „lebewohl“ gefunden!

14. Sept. 1915 – 6. Febr. 1916. Pepino

Frances von Berlepsch 5.2.16.

207

Nichts ist leichter, als sich zu bedan-

ken, wenn man von einem
Hause fortgeht; nichts aber auch

so schwer, als diese Dankbarkeit

zu bewahren. Dies letztere zu er-

füllen, ist hier mein wichtigstes

Bestreben. Denn in goldenen

Lettern steht all´ das Liebe und

Gute, das ich hier erfahren durf-

te, in meinem Herzen geschrieben

verbunden mit dem aufrichtigem

Wunsch:

„Glück und Segen dem lieben Schloß

Neubeuern.“

19. Januar – 10. Februar 1916.

Ludwig v. Chaulin

Oberleutnant im Grenadir Regiment

König Karl (5. Württ.) Nr. 123

208

Karin Bodenhausen

22.XII.15 – 17.II.16

In Dankbarkeit Carola Keszycki, Prinzessin Schicka

14.1. – 18.2.1916

Wohl war ich schlaflos in dieser Zeit,

doch wurd´ein traum mir zur Wirklichkeit!

Recka

Anni Beaulieu


Mädi Bodenhausen 6.-8. Mai 16

In ergebener Dankbarkeit 9./10 Mai 16

E. H. Lucas

Major res. Inf. R. 21

W. Heim 9.V. bis 1. VI.16.

Ober Feldflieger 56.

209

W.A. Hildenbrandt 5 – 11. Juni 1916. Und

(Strecke: 2 Köpfe) 13. – 16. Juni

Bleistiftportrait

„Albrecht von Schwartz“

Wilhelm Hildenbrandt

210

Am 18. Juni 1916 morgens 5 Uhr

in Holzham einen „Kriegsbock“ erlegt

Waimannsdank

Prof. Döderlein

Die schönste Vase aus Purzelon

Oh – weh Oh –Weh da liegt sie schon

Tusche

Des Schreckens Reuige

Ernst Geiger

20 Juni 1916

211

Es war mir eine große Freude, am Schluss

Meines 11/2 jährigen Aufenthaltes im schönen

Bayernlande nochmals Schloß Neubeuern mit

seinen liebenswürdigen Bewohnern wiederzusehen

tausend Dank

Rudolf Henmos

Kriegsfreiwilliger Gefreiter

17. – 20. Juni 1916.

Der holden gütigen Schloßherrin dankt herzlich für die

schönen hier verlebten Wochen

10/5 – 20/6.16 der S… Schwartz

Mit herzlichem Dank für zwei schöne Tage und einen geschossenen

Bock

21. – 23. Juni 1916 L. Frhr. v. Reck

212

16 – 23 Juni 16. Trübe u schöne Tage der Heuernte in Neubeuern

verbracht. Herzlichen Dank

W. Auberlen

18 – 26. Juni 1916 Karola von Reck

24 – 26 Juni Ein wunderbares Wiedersehen mit

Schloss und Landschaft – aber leider

fehlte die Schlossfrau

Mabel Martin

3. – 6. Juli 16 Mädi Bodenhausen

überzeugt von Kinderglück und auch

sonsten gesättigt, Dank …,

fuhr sie dankbar von dannen.

Drei sonnige Tage verlebte ich dankbaren

Herzens im Paradies am Inn. Nur schade,

daß die Schloßherrin nicht hier war u. Blitz die

…hatte.

Waltraud von Berlepsch 20. Juli 16

213

Die Welt- ist –so leer, wenn man nur Berge, Städte

Flüsse darin denkt-; aber hie und da einen Men-

schen zu wissen, der mit- uns übereinstimmt, mit-

dem sie auch stillschweigend fortleben: Das macht

uns dieses Erdenrund zu einem bewohnbaren

Garten! (Goethe, Wilhelm Meister)

mit innigstem Dank für köstliche Sommer-

Tage

3. – 8 Aug. 16. Lulu Ende

Wie warm die Tage schön und herzerlabend

3 – 8 Aug. 16. Gertrud Ky…

9 – 14 August 16

Richard Grois Seinsberg

9 – 14 August 1916.

Mit bestem Dank für den herrlichen Aufent-

halt, während dessen sie sich jedoch zum Leidwesen

aller Beteiligten als schreckliche „Schauerbengel“

entpuppten

Hans u. Wolf v. Reck

214

Tempera „Frauenakt“ 1916

Wilhelm Auberlen

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